Der Eurovision Song Contest ist nur noch wenige Wochen entfernt, darum sprechen wir jetzt wieder über jeden einzelnen Song im diesjährigen ESC, bevor es dann bald nach Wien geht. Es gibt aber ein paar News und ein Video von Sonja von Bleistiftrocker, über die wir noch sprechen müssen.
Intervall und Gäste
Im Vorfeld des Wettbewerbs wurde jetzt bekannt, wer dieses Jahr in den Pausen für Unterhaltung sorgen soll. Warum diese Auswahl übrigens problematisch ist, besprechen wir gleich in der nächsten Rubrik.
Aber trotzdem können wir uns auf Cesar Sampson und Parov Stelar freuen, natürlich wird JJ den Siegersong der letzten Saison noch mal präsentieren und außerdem kommen noch Life of Toni und Go-Jo.
https://www.eurovision.com/stories/interval-and-opening-acts-announced-vienna-eurovision-2026
Was macht eigentlich Lumo?
Letztes Jahr in Basel war LUMO das Maskottchen des Wettbewerbs. Das Herz mit den riesigen Augen und dem feurigen Haar fand ich ja ganz erfrischend, wenn es auch später in der Show keine Rolle gespielt hat.
Dem Anschein nach ist LUMO aber schon in Rente gegangen, denn dieses Jahr wird uns Auri fröhlich zu winken. Goldener Iro, fetter Kopfhörer, eigentlich das internationale Zeichen für sprich mich nicht an, eine Trötennase und einem Fell in Blau/Lila, den diesjährigen ESC Farben, so wird sich Auri auf den Straßen Wiens herumtreiben. Das Maskottchen soll aber auch die ESC Botschaft zunächst auf einer Lesetour vermitteln und Kinder und Familien in ganz Österreich treffen. Später wird das Maskottchen dann die Delegationen begrüßen und in Wien zu finden sein.
https://www.eurovision.com/stories/meet-auri-the-official-mascot-of-vienna-2026
Bleistiftrocker – Sonja redet über die Frauenfeindlichkeit beim ESC
Bevor wir auf Sonjas Video eingehen ein kurzer Rückgriff auf die Veröffentlichung bezüglich der Showacts für diesen ESC. Wem es noch nicht aufgefallen ist: Es sind alles Männer. Das JJ prominent auftreten wird ist klar und das soll auch so sein. Warum Parov Stelar und Cesar Sampson einen prominenten Platz im Finale bekommen und warum es keine weiteren, weiblichen Acts aus der österreichischen ESC Geschichte im Finale geben wird, ist unerklärbar. Optionen gibt es genug, Paenda, Teya & Salena, Kaleen, Pia Maria, Zoe, Natalia Kelly, Nadine Beiler oder The Rounder Girls sind Teilnehmerinnen der letzten 26 Jahre. Die hatten alle keine Zeit? Stattdessen kommt Go-Jo noch mal um in einer Musicalnummer den Unterschied zwischen Austria und Australia klar zu machen. Immerhin darf Victoria Swarovski dabei mitmachen. Diese Meldung zeigt, warum Sonjas Video so wichtig war.
In einem Video, das Sonja bereits im Februar veröffentlicht hat, beschreibt sie die Frauenfeindlichkeit beim ESC. Sie holt dabei ein mal komplett aus und geht von ganz oben bei der EBU über Berichterstatter über den ESC, der Doppelmoral bei Bühnenauftritten und dem Barbara Dex Award bis hin zum Männerüberschuss auf allen Ebenen des Wettbewerbs. Gerade dieser Männerüberschuss ist bezeichnend, da er sich komplett durchzieht. Die Chefetagen bezüglich des ESC sind Männer dominiert, die Songschreiber in der eindeutigen Mehrheit, die Berichterstattung nahezu zu 100% männlich. Sie zeigt zusätzlich auf, wie diese Männer über die Künstlerinnen dann berichtet haben. An dieser Stelle muss ich dann, als Mann, mich auch an die eigene Nase fassen und mir eingestehen, dass ich auch noch sehr viel lernen muss und darauf achten sollte, wie ich über weibliche Teilnehmerinnen berichte und schreibe. An dieser Stelle auch meinen Dank für Sonjas Hinweis auf die Gegenprobe, also die Frage, ob ich auch über einen Mann so berichten würde. Das nehme ich auf jeden Fall aus diesem Video für mich mit.
Erschreckend ist der Umgang der EBU mit diesem Thema. Sonja ist in keiner Weise eine unbekannte Journalistin für den ESC. Auf Ihre Fragen überhaupt nicht zu antworten ist infam. Gerade nach der Einführung des Code of conducts sind auch die EBU und die Verantwortlichen für diesen Wettbewerb daran gebunden. Auch sollte dieser als Maßstab für alle Beteiligten ernsthaft in Betracht gezogen werden. Ansonsten wird dieser Code dann zu Lippenbekenntnis und verfehlt seine Aufgabe. Außerdem zeigt dieses Video, dass wir Männer noch einen verdammt langen Weg zu gehen haben und wir uns schleunigst bewegen müssen.
Daniela
Ich denke ja immer, ich bin doch eigentlich schon deutlich feministischer als mit 17/18. sei es die gläserne Decke, gegen die auch ich bereits mehrfach stieß, wie ich erstmal lernen musste, von anderen Frauen richtiggehend weggebissen zu werden nicht mit Aggression, sondern einem Bekenntnis zu female empowerment zu antworten, und vor allem, kein Pickme-Girl mehr sein zu wollen, also jemand, die immer wieder betont, eigentlich nur mit Typen befreundet sein zu können, weil andere Frauen so anstrengend seien. Glaubt mir, dieses Verhalten aus meinen 20ern ist mir heute noch unangenehm. So sind auch die Männer, die mich umgeben, im hohen Maße Feministen. Ich zwinkere da mal zu Christoph und Alex. Glücklicherweise haben wir diesen Podcast erst vor zehn Jahren gestartet, daher gibt es hier hoffentlich nur wenig Misogynie. und wer uns hier schon länger folgt, kennt auch unsere immer wieder mal angebrachte Kritik zu diesen Themen an der EBU allgemein, aber auch speziell an einigen Delegationen, Acts etc. in einzelnen Jahren. (Die polnischen Butterstampferinnen sind übrigens so richtig Sinnbild dessen, was mich in schöner Regelmäßigkeit in Rage bringt.)
Sonja hat mir noch einmal mit ihrer ruhigen, journalistischen Art gezeigt, wie viele blinde Flecken ich noch habe. Auch ich habe über den Barbara-Dex-Award gelacht. Oder über Kommentare bei Peter Urban. Frauenfeindlichkeit beim ESC ist nicht Ausnahme, sondern systemisch. Dabei geht sie eben nicht reißerisch zurück bis in die 1960er, sondern ist in den meisten Beispielen in den 2020ern. Und spricht darüber: Es gibt Verbesserungen, aber sehr langsam. Danke dafür.
Sprechen wir über den Elefanten im Raum: Es gibt ganz klar einen Männerüberschuss. Das müsste nicht schlimm sein, wenn der genauere Blick nicht leider massig Misogynie hervorbringen würde. Sonja zeigt diverse Beispiele, bei denen mir die unrasierten Armhaare hoch stehen. Interviews, Kommentatoren, Songtexte, Kleidung etc. Wenn ihr die Beispiele sehen wollt: Guckt das Video!
Ein Gedanke dazu: Dass Thorsten Schorn die Gelegenheit des Generationenwechsels nicht genutzt hat, sondern eher noch einen drauflegt, beschimpfe ich bereits seit seiner ersten Sendung.
Es gibt übrigens Untersuchungen, dass sich der Umgang verbessert, wenn der Anteil der weiblich gelesenen Menschen steigt. Daher unterstütze ich Sonjas Forderung, den Anteil zu regulieren. Wer jetzt losbrüllt, sollte bedenken: Die EBU hat nicht nur den Code of Conduct, der ganz offensichtlich zu häufig nicht angewendet wird. Sondern auch den öffentlich-rechtlichen Anspruch. Und daher ist es vollkommen legitim, solche Paritäten ggf. auch aktiv zu lenken. Das „es hat sich leider keine Frau gefunden“-Argument lassen wir in vielen Bereichen längst nicht mehr zu. Auch, dass die queere Community quasi automatisch auch feministisch sei, lässt Sonja nicht gelten, im Gegenteil: Auch queer-männliche Community reproduziert oft sexistische Muster.
Weitere prima Forderungen von Sonja: Mehr weibliche Perspektiven in der Berichterstattung. Nicht ständig Männer Texte über Frauen schreiben lassen. Die EBU soll Frauen-Thema aktiv behandeln, also die Reference Group sollte das Thema Frauenfeindlichkeit explizit besprechen, auch diverser besetzt werden. Wenn das in der Kommunalpolitik geht (Aufsichtsräte etc.), warum nicht auch hier? Ich mag auch die Forderung: Wenn Nippel, dann alle – Familienfreundlichkeit darf nicht nur gegen Frauen greifen.
Sonja will künftig noch stärker auf sexistische Strukturen achten und sie aufdecken. Ich werde mich dem anschließen.
Ach so: Wir sind nicht bei allem einer Meinung. Ihre Trennung zwischen Journalist*innen auf der einen Seite und sogenannten „Fanmedien“ auf der anderen ist für mich nicht haltbar. Das hat was von der Diskussion Blogs vs. Zeitungen zu Beginn dieses Jahrtausends. Seitdem haben sich auch die Regeln im Internet verändert. Wer etwas veröffentlicht, muss sich an Standards halten, das wäre das Ideal. Das geschieht vielleicht auf einigen „Fansites“ nicht – aber ihr wollt mir doch nicht verkaufen, dass bei Funke, Madsack, Springer und Co. die Aussagen zum ESC qualitativ so unglaublich kritische Berichterstattung seien? Und wenn ich mich daran erinnere, was für Spacken von großen deutschen Medienhäusern ich im Presseraum der dt. Vorentscheide schon getroffen habe, geh ich diese Unterscheidung nicht mit. Dass also Fanmedien weniger Plätze bekommen sollten, ist für mich reines Gatekeeping. Bei der Forderung, dass Pressevertreter mit misogynen Texten hinterfragt oder ggf. nicht mehr akkreditiert werden sollten, wäre ich genauso dabei, wie einem Blick auf die Parität.
https://www.youtube.com/watch?v=jA5OwVHbew0
Het Grote Songfestivalfeest im November
Diese Woche wurde das Datum für die große Eurovisionshow in den Niederlanden verkündet. Het Grote Songfestivalfeest findet am 13. November im Ziggo Dome in Amsterdam statt. Mit dieser Meldung wurden auch die ersten Acts bekannt gegeben:
Dani Im, die 2016 für Australien antrat, eine meiner liebsten Sängerin aus Belgien Laura Tesoro, die für Belgien im gleichen Jahr dabei war kommt auch.
Dann aus 2023 Andrew Lambrou für Zypern, Stefan aus Estland aus 2022 und Erika Vikman aus Finnland aus 2025. Alexander Rybak aus Norwegen, 2009 und 2019 beim ESC dabei und Senhit werden sich auch die Ehre geben. Senhit ist übrigens dieses Jahr auch dabei, bisher war sie 2021 und 2011 beim ESC.
In der Zwischenzeit wurde dann noch bekannt gegeben, dass Baby Lasanga, Efendi und Sandra Kim dabei sein werden.
Tickets kosten zwischen 20 Euro und 100 Euro.
https://hetgrotesongfestivalfeest.nl
Tickets:
https://www.ticketmaster.nl/event/791906122
Eurovision Asia 2026 – Gerüchte um Bangkok
Weißt du, beim Thema Eurovision Asia 2026 brodelt’s gerade wieder richtig – aber so im Stil von: Wow, das klingt spannend… aber irgendwie auch zu gut, um schon wahr zu sein. Denn plötzlich tauchte für kurze Zeit eine Website namens EurovisionAsia.com auf, komplett im offiziellen ESC‑Look, mit allem Drum und Dran: Bangkok als Gastgeberstadt, 14. November 2026 als Showdatum, dazu bereits angebliche Teilnehmerländer und Partner. Und dann – zack – war die Seite wieder offline. Das hat natürlich sofort für Aufregung gesorgt, weil wir seit Jahren hören, dass dieses Projekt angeblich „bald kommt“, aber nie wurde etwas wirklich bestätigt. Und genau das ist der Punkt: Weder die EBU noch Voxovation haben bisher offiziell irgendetwas dazu gesagt, also müssen wir das Ganze im Moment eher als gut gemachten Leak oder als verfrühten Probelauf sehen. Aber klar ist: Wenn selbst eine halboffizielle Seite plötzlich mit Termin und Location online geht, dann ist da entweder jemand sehr enthusiastisch – oder Eurovision Asia ist tatsächlich näher an der Realität dran, als wir alle gedacht hätten.
San Marino & der Boy‑George‑Coup
Ganz ehrlich: San Marino bleibt einfach der süße kleine ESC‑Frechdachs, den man unmöglich nicht mögen kann. Während andere Länder über Strategien, Inszenierungen und Chart‑Analysen philosophieren, macht San Marino wieder das, was San Marino am besten kann: einen Promi aus dem Ärmel ziehen. Dieses Jahr heißt der Coup: Boy George live auf der Bühne in Wien – bestätigt von Senhit höchstpersönlich.
Und es passt perfekt zur Tradition dieses Mini‑Staates, der seit Jahren nach dem Motto fährt: Wenn wir schon klein sind, dann wenigstens glamourös. Ralph Siegel‑Ära? Legendär. Valentina Monetta‑Trilogie? Kult. Senhit + Promi‑Power? Ein Markenzeichen. 2021 mit Flo Rida. Man weiß nie, was kommt – aber man weiß immer: San Marino versucht’s mit Herz, Humor und einer Prise „Warum eigentlich nicht?“
Jetzt also Boy George. Und ganz ehrlich: Genau diese charmante Mischung aus Mut und Chaos macht San Marino zu einem der liebenswertesten ESC‑Phänomene überhaupt.
Erste Hälfte Halbfinale 1
Finnland
Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin
M/T: Antti Riihimäki, Lauri Halavaara, Linda Lampenius, Pete Parkkonen, Vilma Alina Lähteenmäki
https://en.wikipedia.org/wiki/Linda_Brava
https://en.wikipedia.org/wiki/Pete_Parkkonen_(singer)
Über Linda Lampenius & Pete Parkkonen
Linda wurde 1970 in Helsinki geboren und ist eine etablierte und hoch nachgefragte Konzertviolinistin. Ihre Eltern waren als ebenfalls sehr erfolgreich als Schauspieler*innen und Musiker*innen tätig und arbeiteten hauptsächlich am Theater und fürs Fernsehen. Als Kind nahm Sie Unterricht bei Gézua Szilvay, einer der bedeutendsten Geiger, Geigenlehrer und Dirigent Ungarns. Mit sieben war sie bereits Solistin des Jugendorchesters Helsinki Strings, mit 11 Solistin des finnischen Radio Symphonieorchesters. Sie genoss eine ausführliche Ausbildung an der Sibelius Akademie, eine der renommiertesten Musikhochschulen Europas. In der Zeit war sie bei verschiedenen Orchestern tätig. Sie wurde so eine der besten Violinistin Finnlands und spielte in unzähligen hochkarätigen Orchestern und mit den größten Musiker*innen unserer Zeit. Neben der Klassik beschäftigte sie sich auch mit Popmusik, und spielte unter anderen für Projekte von Andrew Lloyd Webber. Im Jazzbereich kreuzte ihr Weg den von Jeff Goldblum. Als Tochter von Künstler*innen ließ sie sich auch als Model ausbilden und arbeitete zum Beispiel für Björn Borg und Panos Emporio. Als Schauspielerin war sie in LA Fame und Baywatch zu sehen. Natürlich ist sie auch noch Unternehmerin, war in der Politik tätig, sie ist Autorin und fährt nicht nur Autorennen, sondern fährt Ski, boxt und taucht … leider ist sie auch an Peter Nygård geraten, der sie wegen Verleumdung verklagte, was sie über neun Jahre ihres Lebens gekostet hat nur um mit leeren Händen da zu stehen und sich öffentlich dafür zu entschuldigen, weil sie sich als Gast bei einer Veranstaltung Nygards nicht wohl gefühlt habe. Heute wissen wir, dass er ein pädophiler Vergewaltiger ist und dafür im Gefängnis sitzt.
Pete hingegen wurde 1990 geboren. Seine Karriere begann 2009 mit der Teilnahme beim finnischen Idol. Obwohl er als Favorit galt, belegte er am Ende den dritten Platz. Nichtsdestotrotz bekam er von Sony BMG einen Plattenvertrag. Seitdem hat er vier Alben veröffentlicht. 2014 gewann er mit seiner Tanzpartnerin Katri Mäkinen Dancing with the Stars und nahm dieses Jahr zusammen mit Linda bei UMK teil. Den finnischen ESC-Vorentscheid gewannen die beiden haushoch.
Live
https://www.youtube.com/watch?v=9bfwNIYb96Q
Musikvideo
https://www.youtube.com/watch?v=vtElm1dHUNo
Georgien
Bzikebi – On Replay
M: Georgi Kuchianidse; T: Lisa Dschaparidse
https://de.wikipedia.org/wiki/Bzikebi
Über Bzikebi
Diese Band wurde 2008 bestehend aus Giorgi Schiolaschwili, Mariam Kikuaschwili und Mariam Tatulaschwili extra für den Junior ESC gegründet. Und so kommen wir direkt zu unserer ersten Band, die vom Junior ESC 2008 als Sieger nach Hause gingen, nun nach 18 Jahren zum großen ESC für Erwachsene kommen. Die Band hatte in der Zwischenzeit diverse Gastauftritte beim Junior ESC, hat ein Album und fünf Singles veröffentlicht und besteht seit Gründung ohne Änderungen. Der georgische Sender GPB hat die Band in einer internen Entscheidung für die Teilnahme in Wien bestimmt.
Musikvideo
https://www.youtube.com/watch?v=coh-lygCINY
Griechenland
Akylas – Ferto
M: Akylas Mytilineos, Thomas Papathanasis, Theophilos Pouzbouris; T: Orpheus Nonis, Akylas Mytilineos
https://de.wikipedia.org/wiki/Akylas
Über Akylas
In seiner Heimatstadt besuchte Akylas die Serres Music School. Allerdings brach er seine Schulausbildung ab und lernte Koch, später arbeitete er auch als Sänger auf Kreuzfahrtschiffen. Wie viele seiner Generation versuchte er sich auf TikTok mit Covern. Außerdem nahm er 2022 an The Voice of Greece teil und erreichte die Liveshows.
Dieses Jahr trat er dann beim griechischen Vorentscheid “Sing for Greece” teil und gewann sowohl die Jurys als auch das Televoting mit dem Song Ferto.
Live
https://www.youtube.com/watch?v=j_tDJ77ntPE
Musikvideo
https://www.youtube.com/watch?v=NGwNTd_DA9s
Kroatien
Lelek – Andromeda
M: Filip Lacković, Zorja Pajić, Lazar Pajić; T: Tomislav Roso
https://de.wikipedia.org/wiki/Lelek_(Band)
Über Lelek
Diese Band ist noch ganz frisch im Geschäft. Gerade erst im September 2024 gründeten Judita, Korina Olivia, Lara, Marina und Klaudija diese Ethno-Pop-Band. In der Zwischenzeit sind sechs Singles erschienen, Klaudija ist ausgestiegen und Inka ist eingestiegen. 2025 nahmen sie zum ersten Mal bei Dora, dem kroatischen ESC Vorentscheid, teil und schlossen den Wettbewerb auf Platz vier ab.
Dieses Jahr trat die Band mit dem Song Andromeda beim Dora auf und holten den Sieg und damit das Ticket nach Wien.
Live
https://www.youtube.com/watch?v=OMCR-8gmgso
Musikvideo
https://www.youtube.com/watch?v=vl7Jqnw10sU
Moldau
Satoshi – Viva, Moldova!
M/T: Vlad Sabjuc
https://de.wikipedia.org/wiki/Satoshi_(S%C3%A4nger)
Vlad, geboren 1998, nennt sich selbst Satoshi und ist Autodidakt in Sachen Schlagzeug, Komposition und Songwriting. Allerdings verfolgte er sein Studium der Musik auch ernsthaft an der moldauischen Akademie für Musik, Theater und Bildende Kunst und erhielt dort 2019 einen Abschluss. Seit 2022 hat er einen Plattenvertrag und konnte so bereits drei Alben und diverse Singles veröffentlichen. Satoshi gewann den moldauischen ESC Vorentscheid souverän. Er holte bei beiden Jurys und im Televoting die Höchstwertung.
Live
https://www.youtube.com/watch?v=1JEmuzqob8c
Musikvideo
https://www.youtube.com/watch?v=SViojHjNSzc
Portugal
Bandidos do Cante – Rosa
M/T: Duarte Farias, Miguel Costa, Luís Aleixo, Francisco Pestana, Francisco Raposo, Francisco Pereira, Gui Alface, Gonçalo Narciso, José Tavares
https://en.wikipedia.org/wiki/Bandidos_do_Cante
Über Bandidos do Cante
Dieses Quintett statt aus Beja und wurde 2022 gegründet. Es besteht aus Miguel, Duarte, Francisco, Luís und einem zweiten Francisco. Sie vereinen die traditionelle portugiesische Gesangsform “Cante Alentejano” mit modernem Pop.
Alle Mitglieder der Gruppe sind mit Gesang und einem engen Gemeinschaftsgefühl aufgewachsen, was sich in ihrem gesanglichen Fundament wiederspiegelt. Seit Gründung haben sie sieben Singles aufgenommen, dieses Jahr ein erstes Album veröffentlicht, letztes Jahr den Newcomer Preis beim Portugiesischen Musikpreis gewonnen und dieses Jahr beim Festival da Canção mit dem Song Rosa gewonnen.
Live
https://www.youtube.com/watch?v=8emG9PghYXg
Schweden
Felicia – My System
M/T: Audun Agnar, Julie Bergan, Felicia Eriksson, Emily Harbakk, Theresa Rex
https://de.wikipedia.org/wiki/Felicia_Eriksson
Über Felicia
Felicia hat lange Zeit ihre Identität mit der Kunstfigur Fröken Snusk geheim gehalten. Ihr Name und ihr Gesicht waren der allgemeinen Öffentlichkeit unbekannt. Sie gehörte, zusammen mit Rasmus Gozzi, zu den erfolgreichsten Acts aus dem Genre EPA-Dunk, eine schwedische Spezialität aus EDM, Partymusik mit provokanten Texten. 2024 folgte dann auch ein erster Auftritt mit Melodifestivalen. Damals reichte es noch nicht für das Finale. Im gleichen Jahr hingegen gewann sie die schwedische Version von Masked Singer. Das Duo aus Gozzi und Felicia ging im Streit auseinander und Frökken Snusk war Geschichte. Felicia machte solo weiter und hielt ihre Identität weiterhin geheim. Allerdings posaunte dann Expressen ihre Identität raus. Seitdem tritt sie unter “Felicia” auf, allerdings jetzt mit einer Mund-Nase-Maske. Mit dieser Maskierung spielte sie dann auch bei ihrem Auftritt beim diesjährigen Mello, dass sie sowohl bei den Jurys, als auch beim Televoting gewonnen hat.
Live
https://www.youtube.com/watch?v=ibbfS8iG450
Big Four
Frankreich
Monroe – Regarde!
M: Chistopher Cohen, Fred Savio, Fredie Marche, Maxime Morise; T: Fred Savio
https://de.wikipedia.org/wiki/Monroe_(S%C3%A4ngerin)
Über Monroe
Monroe Vata Rigby wurde 2008 in Salt Lake City, Utha, USA geboren. Sie entdeckte ihr Interesse für Gesang und Musik durch den Kirchenchor, was zu einer Gesangsausbildung und Klavierunterricht führte. Ihre Karrier nahm aber erst in Frankreich Fahrt auf. Letzten Jahr gewann sie die France 2 Musikshow “Prodiges”, die allerdings Talente aus der klassischen Musik sucht. Monroe gewann mit einer Arie aus der Zauberflöte. Sie erhielt einen Plattenvertrag und ihr erstes Album enthält klassische Musik, aber auch Cover und Crossover in den Pop und Chanson.
Musikvideo