In dieser ESC Podcast Episode sprechen wir über das große Finale des Eurovision Song Contest 2026 aus Wien. Aber wir blicken auch auf die Halbfinals zurück und ranten ein wenig über die Shows.
Was der ESC auch bedeutet
Pünktlich zur ESC Woche veröffentlichte der Youtube Kanal “Kampf der Künste TV” den Text von Emil Engelhardt, der seine Geschichte mit dem ESC und was der Wettbewerb für Emil bedeutete und geprägt hat. Ein ganz starker Text über Identität, der wirklich berührt.
https://youtu.be/XCjsiAFGXdg?si=Naap_UGDBE119zmP
https://www.kampf-der-kuenste.de
https://www.instagram.com/emilengelhardt.poetryslam
Sarah Engels beim Merci Cherie Podcast
Als vorhin mein Podcatcher die neue Merci, Cherie-Folge inkl. Sarah Engels anzeigte, dachte ich mir: Warum nicht. Leider hat sie da nicht ganz so clever interagiert. Alkis und Marco haben das sehr charmant eingeleitet, so dass ich schon das Schlimmste erwartet habe. Aber nunja – da hat ein Mensch zwar die Doppelmoral Frauen/Männer-Bewertung in Medien festgestellt und will etwas dagegen tun, die grundlegende Idee hinter Frauenrechten und gegenseitigem Empowerment auch – aber dass genau diese Dinge unter „Feminismus“ subsumiert werden können bzw. sind, ist offenbar noch nicht angekommen. Ich sehe sie aber auf einem guten Weg und finde dass sich über sie ereifern bzw. lustig machen auch nicht besonders förderlich für die Sache.
https://www.mercicherie.at/
https://mercicherie.simplecast.com/episodes/0819-eins-zwei-tanzscheinfinale-jJOWaz0R
Erkenntnisse von Jendrik
Bildregie und Schnitt – sooo wichtig!
https://www.instagram.com/mynameis_jendrik/
Das Finale
Kommen wir zum Ergebnis und zur Startreihenfolge des Finales
Ins Finale haben es aus dem ersten Halbfinale geschafft:
- Satoshi mit “Viva, Moldova!” aus Moldau
- Felicia mit “My System” aus Schweden
- Lelek mit “Andromeda” aus Kroatien
- Akyas mit “Ferto” aus Griechenland
- Linda Lampenius & Pete Parkkonen mit “Liekinheitin” aus Finnland
- Noam Bettan mit “Michelle” aus Israel
- Essyla mit “Dancing on the Ice” aus Belgien
- Lion Ceccah mit “Solo Quiero mas” aus Litauen
- Alicja mit “Pray” aus Polen
- und die Band Lavina mit “Kraj mene” aus Serbien
und aus dem zweiten Halbfinale haben es
- Dara mit “Bangaranga” aus Bulgarien
- Alexandra Capitanescu mit “Choke Me” aus Rumänien
- Daniel Zizka mit “Crossroads” aus der Tschechischen Republik
- Antigoni mit “Jalla” aus Zypern
- Søren Torpegaard Lund mit Før vi går hjem (För wi go Jem) aus Dänemark
- Delta Goodrem mit “Eclipse” für Australien
- Leleka mit “Ridnym” aus der Ukraine
- Alis mit “Nan” aus Albanien
- Audan mit “Bella” von Malta
- und Jonas Lovv mit “Ya Ya Ya” aus Norwegen
ins Finale geschafft.
Die Startreihenfolge wurde, wie in den Halbfinals von Marvin Dietmann festgelegt. Wie auch schon letztes Jahr haben die Künstler*innen ein Los gezogen, das sie entweder fest in einer der beiden Hälften des Finales platziert oder ihr Schicksal durch das Los “Producers Choice” in die Hände von Marvin Dietmann gelegt.
Nun sowas führt dann dazu, dass Sarah Engels mit dem deutschen Beitrag “Fire” direkt mal als Zweite auftreten darf. Den Opener und damit das Opferlamm macht Søren aus Dänemark.
Die weiteren Banger in der ersten Hälfte des Finales sind Belgien an vier, Griechenland, die Ukraine und Australien an sechs, sieben und acht. In der Mitte auf 12 und 13 sind Bulgarien und Kroatien, gefolgt vom Vereinigten Königreich. (eine schöne lange Pause zur Hälfte).
Dann haben wir wieder ein “Drei Hits am Stück” Part mit Frankreich an 15, Moldau an 16 und Finnland an 17.
Für meinen Geschmack hat nach dieser Startreihenfolge Norwegen den Sahneplatz bekommen. Jonas ist kurz vor Schluss auf Startplatz 23 auf der Bühne nach Italien und vor Rumänien ziemlich exponiert.
Den Wettbewerb abschließen wird dann Cosmo aus Österreich.
Im Finale besinnt man sich hinsichtlich der Show dann auch endlich mal auf die musikalischen 70 Jahre ESC. Diverse Stars aus den letzten Jahrzehnten sind zu Gast. Zum Beispiel Alexander Rybak, Ruslana, Verka Serduchka, Lordi und viele andere aber auch … Max Mutzke … hat er etwa wirklich wieder ein kleines ESC Feuerchen in sich?
Der ORF, das SRF sowie die ARD präsentieren bereits ab 20:15 Uhr die von Barbara Schöneberger moderierte Countdown-Show.
Den deutschen Kommentar spricht wie schon in den Halbfinals Thorsten Schorn, die deutschen Punkte werden vom Liechtensteiner Wavvyboi präsentiert, der beim Vorentscheid Zweiter wurde.
Beccis Bullshit Bingo
Abschließend noch eine gute Nachricht für heute Abend: Auch dieses Jahr gibt es wieder Beccis Bullshit Bingo!!! Ganz easy als Download bekommt ihr einen ganzen Bogen Spaß für das große Finale.
Vielen Dank an Becci, dass sie sich wieder die Mühe gemacht hat. Wenn ihr den Download gemacht habt, dann schaut auch mal beim Kulturpessimist*innen Podcast vorbei, Becci, Christopher und Eric machen sehr viel Spaß mit Pop-Kulturellen Themen.
https://escschnack.de/beccis-eurovision-bullshit-bingo-2026/
Das ESC Bullshit Bingo als Download:
https://www.dropbox.com/scl/fo/bd4xos2c2ev8jm821hy1m/AK3ZpXNyYOm45aRe0Ni5Qpc?rlkey=cxw3i5f7ffwolxdx19rgr6sy2&e=1&st=cikfylod&dl=0