From Scotland with love

Wir haben einen ganz besonderen Gast in dieser Episode, Ewan Spence vom ESC Insight Podcast gibt uns die Ehre und spricht über seinen Podcast und natürlich über den Eurovision Song Contest.

Our guest from Scotland

Eigentlich hatten wir überlegt einen speziellen Gast zu unserer 50sten Folge einzuladen. Das hat leider nicht geklappt, aber trotzdem konnten wir dann doch Ewan Spence vom ESC Insight Podcast für diese Episode gewinnen.

Ein großartiger ESC Kenner. Sollten wir irgendwann mal eine Frage zum ESC haben, die wir nicht irgendwo googeln können, Ewan wird eine Antwort finden.

Es geht um seine Passion für den ESC, seinen Podcast und über den Aufwand, den er mit Jukebox Jury betreibt, die ESC Songs so unterhaltsam wie möglich zu präsentieren.

Natürlich sprechen wir auch über den diesjährigen ESC in Tel Aviv und darüber, was für Ewan in diesem Jahr noch ansteht. Unter anderem wird Schottland zum ersten Mal im Eurovision Land seine Flagge selbstständig hochhalten, wenn es in Göteborg beim Eurovision Choir of the Year 2019 mit einem Chor antreten wird.

Many thanks to Ewan for his time and this interview.

Ewan uns seine Mitstreiter machen einen großartigen ESC-Blog und Podcast. Schaut mal und hört mal rein!

Und wenn ihr schon dabei seid, folgt Ewan und ESC Insight bei Twitter.

My family home is europe

Eric Saade – Manboy

Laura Omloop – Zo Verliefd

Die Einladung zur Digitalen Woche Kiel geht natürlich auch an Euch liebe Zuhörer!

Natürlich haben wir auch die normalen Themen rund um den Eurovision Song Contest.

S!sters bei Eurovision in Concert

Hallelujah! Wir wurden wohl erhört, denn S!sters werden ihren Song Sister auch auf europäischen Bühnen präsentieren. Unter anderem bei Eurovision in Concert in Amsterdam. Das ist eine gute Nachricht! Für 48 Euro könnt ihr dabei sein!

Eurovision in Concert

Eurovision in Concert Tickets

Rien ne vas plus – Head of Delegation Meeting

Mit dem Treffen der jeweiligen Delegationsleiter am morgigen Montag, 11. März endet die Einreichungsfrist für die jeweiligen ESC Beiträge. So wie die Songs jetzt eingereicht werden müssen sie auf der ESC Bühne dargeboten werden. Ab jetzt darf es nur noch kleine, kosmetische Änderungen geben.

Das heißt übrigens nicht, dass die Zuschauer/Zuhörer die Songs auch schon zu hören bekommen. Das mag auf viele Songs zwar zutreffen, aber die Delegation darf den Song quasi bis zu den Proben geheim halten. Je nachdem wie die PR Strategie aussieht, kann das mehr oder weniger sinnvoll sein. Das haben wir ja dieses Jahr beim deutschen Vorentscheid gemerkt.

https://eurovision.tv/about/organisers/heads-of-delegation

Die Stadt macht sich hübsch

In Tel Aviv ist der ESC aktuell sehr präsent – ob im Stadtbild oder in den Medien. Wie es im Stadtbild aussieht, hat eurovision.de in einem Artikel sehr schön zusammengefasst. Da wird von Mosaiken berichtet, die Netta zeigen und von Bussen, die statt in rot nun in Eurovision-Blau unterwegs sind. Man überlegt auch, den ÖPNV für die ESC-Zeit gratis laufen zu lassen.

Außerdem gibt es Berichte von den ersten Aufbauten für das Eurovision Village. Zehn Tage lang wird das Village im Charles Clore Park direkt am Meer der Mittelpunkt der ESC-Party außerhalb des Kongresszentrums sein. Es gibt dort dann Live-Übertragung der drei ESC-Sendungen und Auftritte verschiedener Künstler und DJs. Man wird israelisch essen können und Souvenirs kaufen. Es grenzt auch direkt an die Zeltstadt, die wegen der immens hohen Hotelpreise entsteht.

https://www.eurovision.de/news/ESC-2019-Tel-Aviv-bereitet-sich-vor,telaviv218.html

Ticketverkauf “eingefroren”

Das Village braucht man in diesem Jahr auch dringender denn je, denn um die wenigen 7.300 Tickets, von denen nur 4.300 regulär und unglaublich teuer verkauft werden, wird sich gerade kräftig gekloppt. Am 3. März ging die Info rum, dass der Ticketverkauf erst einmal “eingefroren” wurde. Es wird vom Verkauf großer Ticketmengen an einzelne Personen berichtet, von hohen Wiederverkaufspreisen und von Ticket speziell für Politiker und andere wohlhabendere Interessensgruppen. Alles sehr unerfreulich.

https://www.tz.de/tv/eurovision-song-contest-ticketverkauf-wegen-unregelmaessigkeiten-eingefroren-zr-11819556.html

Volunteers gesucht

Sehr niedlich ist ein Aufruf, den wir in der Jerusalem Post entdeckt haben. Dort wird berichtet, dass Einheimische gesucht werden, die als Volunteers den Besuchern als Guide für Land und Leute zur Verfügung stehen sollen. So bekämen die ESC-Besucher einen persönlicheren Eindruck von Tel Aviv und Israel. Eine tolle Idee, um das Land den ESC Besuchern von einem einheimischen Standpunkt zu zeigen.

https://www.jpost.com/Israel-News/Culture/Tel-Aviv-seeks-volunteers-to-guide-Eurovision-tourists-580939

ESC-Cruises in GB

Wenn uns die Briten eins voraus haben, dann ihren unverkrampften Umgang mit dem ESC. Seit ewigen Zeiten sind sie auf die letzten Plätze abonniert, trotzdem ist die Begeisterung ungebrochen. So berichtet der Express jetzt von Kurz-Kreuzfahren auf den P&O-Fähren, die ganz unter dem Thema „ESC“ stehen.

https://www.express.co.uk/travel/articles/1087461/cruise-2019-cruises-eurovision-p-and-o-ferries-israel-eurovision-contest-uk-song-route

Melfest Andra Chansen & Finale

Über die Ergebnisse von Andra Chansen zu sprechen macht weniger Sinn und doch konnte die Show einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Einer der Moderatoren, Kodjo Akolor, hatte seine Mutte zur Andra Chansen Show eingeladen. Da sie ein ganz großer ESC Fan ist und ganz besonders ein Fan von Johnny Logan, ließ er es sich nehmen, für sie “Hold me now” zu singen.

Nur dass dann nach den ersten Takten der echte Johnny Logan auf der Bühne stand und nur für Kodjos Mutter sang. Ein ganz großer, emotionaler Moment beim Melfest.

https://www.svtplay.se/video/21026812/melodifestivalen-2019/melodifestivalen-andra-chansen-andra-chansen-1?start=auto

Auf 1:10:00 vorspulen … du brauchst Schwedisch nicht zu verstehen … das ist zuckersüß!

Melodifestivalen Finale

Bei den Kommentaren zu vielen Siegern der jeweiligen nationalen Entscheidungsshows frage ich mich echt “Is it too late for love?”

Gewonnen hat jedenfalls John Lundvik mit diesem Titel und tritt damit direkt gegen seinen eigenen Beitrag als Komponist für Großbritannien an, sollte er es für Schweden ins Finale in Tel Aviv schaffen.

Und jetzt mal ehrlich: Von der internationalen Jury alle Höchstwertungen erhalten. Das hat in der Geschichte des Melodifestivalen noch niemand geschafft. Dazu hat er beim Televoting deutlich die meisten Stimmen erhalten. Damit ist das ein total legitimer Sieger und zu Recht in Tel Aviv. Ja, es ist gefälliger Pop, aber die Performance ist auf den Punkt, kraftvoll und passend zum Song, der wirklich grandios arrangiert und herausragend gesungen wird. Besonders die Gospel Backingvocals, schon liebevoll “The Mamas” genannt, machen einen sehr guten Job, was man in der Vergangenheit von den schwedischen Beiträgen nicht behaupten konnte.

https://www.escdaily.com/john-lundvik-wins-melodifestivalen-2019-by-a-landslide/

Is it too late for love?

Norwegen schickt einen Samen

Beim norwegischen NRK Melodigrandprix konnte sich die Band KEiiNO mit dem Song “Spirit in the Sky” durchsetzen. Sie besteht aus der Sängerin Alexandra Rotan und dem Sänger Tom Hugo Hermansen sowie aus dem Joik-Rapper Fred Buljo. Vor dem August 2018 kannten sich die Mitglieder nicht, denn sie wurden explizit für den norwegischen Vorentscheid zusammengeführt.

Der Song klingt leider etwas sehr nach Monsters von Saara Aalto, ist aber im Ganzen einfach viel besser und runder im Klang und Gesang. Besonders gefällt uns, dass der Joik nicht einfach Anhang, Gimmick ist, sondern ein fester Bestandteil des Songs. Dadurch bekommt der Song eine großartige Energie und Christoph ist er einer der besten Songs des diesjährigen ESC.

KEiiNO:

Saara Aalto:

Übrigens: Wer mal für Norwegen antreten möchte, der muss sich JETZT bewerben. NRK hat die Bewerbungsfrist bis kurz vor dem diesjährigen ESC in Tel Aviv gesetzt, also bis zum 17. Mai 2019. Wichtig ist, dass mindestens 1 norwegischer Songwriter beteiligt ist und ihr maximal 3 Songs einreichen dürft. Man erhofft sich so mehr Zeit mit dem Material zu arbeiten und will dann im Januar bereit für den nächsten ESC sein. Ich nenne das mal vorausschauende Planung.

Norway: NRK Announces Changes for Melodi Grand Prix 2020

Anmeldeformular:

https://www.nrk.no/mgp/pameldingsskjema_-melodi-grand-prix-2020-1.14453813

Songcheck auf der Subscribe

So, liebe Mitpodcaster, wenn ihr zur Subscribe kommt, dann könnt ihr uns mal über die Schulter gucken und nicht nur hören, wie wir die ESC Beiträge im Songcheck auseinandernehmen. Am 23.03 von 18 bis 20 Uhr werden wir die 57ste Folge ESC Schnack aufnehmen. Theoretisch könnten wir bis zu 10 weitere Podcaster aufnehmen, ein paar Leute haben wir schon fest eingeplant.

Zur Vorbereitung stehen folgende Songs zur Auswahl in der Hoffnung, dass sie bereits in ihrer endgültigen Fassung veröffentlicht wurden:

Finnland

Darude feat. Sebastian Rejman – Look away
M/T: Sebastian Rejman, Ville Virtanen

Montenegro

D-Moll – Heaven
M: Dejan Božović; T: Aleksandar Miličić

Polen

Tulia – Fire of Love (Pali się)
M: Nadia Dalin; T: Sonia Krasny, Allan Rich, Jud Friedmann

Serbien

Nevena Božović – Kruna
M/T: Nevena Božović

Slowenien

Zala Kralj & Gašper Šantl – Sebi
M/T: Zala Kralj, Gašper Šantl

Tschechien

Lake Malawi – Friend of a Friend
M/T: Jan Steinsdoerfer, Maciej Mikolaj Trybulec, Albert Černy

Ungarn

Joci Pápai – Az én apám
M: Joci Pápai, Molnár Ferenc Caramel; T: Molnár Ferenc Caramel

Weißrussland

ZENA – Like it
M/T: Yulia Kireeva, Viktor Drobysh

Zypern

Tamta – Replay
M: Alex Papaconstantinou, Teddy Sky, Kristoffer Fogelmark, Albin Nedler, Viktor Svensson; T: Alex Papaconstantinou, Geraldo Sandell, Viktor Svensson, Albin Nedler, Kristoffer Fogelmark

und von den Big 5 & Gastgeber:

Israel

Kobi Marimi – Home
M/T: Ohad Shragai, Inbar Vaizman

Also bringt ein Mikro und einen Kopfhörer mit – Das wird ein Fest! So, und für diejenigen, die auf unseren Kommentar zu den ganzen Veröffentlichungen der letzten Woche warten, Russland, Zypern, Irland und so weiter, das kommt dann in den Songchecks dran.

Ein Kommentar

  1. Ui, ein tolles Special. Danke schön.
    Was ich beim Melodifestivalen schade fand, war die eher weniger gute Platzierung von Wiktoria. Einen 2. oder 3. Platz hätte ich ihr schon gegönnt.
    Ich freue mich auf euren Songcheck, denn ich finde, dass dieser Jahrgang viele Risikobeiträge hat, die ein hohes Potential an Diskussionen bieten.
    Bis dann.

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