Australien: Kate Miller-Heidke – Zero Gravity

Australien hat das erste Mal einen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest abgehalten. Gewonnen hat Kate Miller-Heidke mit dem Song Zero Gravity.

Australien: Kate Miller-Heidke – Zero Gravity
M/T: Kate Miller-Heidke, Keir Nuttall

Kate Miller-Heidke (* 16. November 1981) ist eine australische Sängerin und Songwriterin aus Brisbane. Miller-Heidke studierte klassischen Gesang, wobei sie ihr Studium mit dem Master Grad als Master of Music abschloss und begann dann ihre Karriere als klassische Sängerin im Stimmfach Sopran. Eine zeitlang war sie Mitglied einer Popband, war dann mit Plattenvertrag von Sony BMG solo unterwegs und hat mehrfach Platin und Doppelplatin mitgenommen. Daneben ist sie weiterhin als Opernsängerin und Komponistin tätig. Sie gewann am 9. Februar 2019 den australischen Vorentscheid Eurovision 2019: Australia Decides, die erste öffentliche Vorauswahl des Landes zum Eurovision Song Contest überhaupt, mit dem Pop-Opera-Lied Zero Gravity.

Christoph

Ich kenne den Song ja schon etwas länger. Die Performance wird wohl grundlegend geändert werden, da die Halle in Tel Aviv die in Australien gezeigte, für mich immer noch sehr beeindruckende, Performance nicht zulässt.

Für mich ist das ein Song, mit dem Australien All-In geht, um mal die Pokerreferenz rauszuholen. Ich finde, wir haben eine klare Struktur im Song. Ein langsamer Einstieg auf den ein EDM Part folgt und am Schluss und damit zum Finale einen Chor, der “Nothing is holding me down und der so schon etwas von Erlösungschor hat.

Ich kann aber auch verstehen, dass es Leute gibt, die damit gar nichts anfangen können, für die der Song zu progressiv ist, zu sehr avantgard.

Australien hat das Problem, dass es anders als jedes europäische Land, keine Disaspora hat. Es gibt also keine Nachbarn, die einen ähnlichen Geschmack haben. Das heißt also, entweder geht man mit dem allgemeinen Geschmack und landet im Mittelfeld aber wieder im Finale, oder man bringt etwas richtig mutiges auf die Bühne und riskiert das Halbfinale nicht zu überstehen. Ich mag den Mut von Australien. Dazu liebe ich ihre Stimme und daher

Finale

Daniela

Ich habe mich ja glaube ich schon geoutet, aber hier nochmal: Ich finds geil. Geile Bühnenshow, spitzenmäßige Stimme, abwechslungsreicher Song, bei dem man nicht ständig denkt: “Klingt wie xx oder xy” oder “Ist es bald mal vorbei?”. Jan hat den Song gestern zum ersten Mal gehört und hatte offen gesagt Probleme, überhaupt einen richtigen zusammenhängenden Song rauszuhören.

Da hat er Recht, aber ich denke, es kommt auf jeden Fall ins Finale. Was mir ja gefiel: Im Hintergrund ist eine Frau auf einem biegsamen Stange und wankt in alle Richtungen – sieht aus wie aus einem New Ordner-Video zu True Faith.

Finale

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