Israel: Kobi Marimi – Home

Als Sieger des letzten ESC ist Israel gesetzt für das Finale. Für sie tritt Kobi Marimi an, der mit Home eine Powerballade auf die Bühne bringen will.

Israel: Kobi Marimi – Home
M/T: Ohad Shragai, Inbar Vaizman

Heimspiel für Kobi, denn er lebt in Tel Aviv. Er hat am Nissan Nativ Acting Studio eine Ausbildung zum Schauspieler gemacht und spielte eine Zeitlang am Theater. 2017 gewann er den Preis einen Nachwuchspreis beim Bat Yam Festival.

Beim israelischen Vorentscheid konnte sich Kobi in einem wirklich komplizierten und langen Verfahren durchsetzen. Alle Teilnehmer singen nur Coversongs, so dass der echte israelische Beitrag erst später, nämlich erst am 10 März veröffentlicht wurde. Er gewann mit dem Song Let it Be von den Beatles.

https://en.wikipedia.org/wiki/Kobi_Marimi

https://he.wikipedia.org/wiki/%D7%A7%D7%95%D7%91%D7%99_%D7%9E%D7%A8%D7%99%D7%9E%D7%99

https://de.wikipedia.org/wiki/HaKokhav_HaBa_L%E2%80%99Eurovizion_2019

https://he.wikipedia.org/wiki/%D7%97%D7%92_%D7%94%D7%9E%D7%97%D7%96%D7%9E%D7%A8_%D7%91%D7%AA-%D7%99%D7%9D

Christoph

Dieser Song ist hart an der Grenze zur Disney Hymne … obwohl, nein nach dem ersten Refrain, wenn der Chor einsetzt, ist es volle Lotte eine Disney Hymne. Großartig, imposant arrangiert und schön gesteigert. Das funktioniert super auf der ESC-Bühne, gerade so viel Schmalz, wie ich ertragen kann. Seine Stimme ist einfach wunderschön, zerbrechlich und trotzdem ganz stark und präsent.

Hier hat jemand einen Song geschrieben, der auf Kobi Marimi passt, denn wenn man seinen Hintergrund als Schauspieler und Musicaldarsteller in Betracht zieht, dann ist so eine Disney/Musical Nummer zu 100% sein Ding. Man hört auch, dass er sich mit dem Song wohlfühlt. Ich finde, sie müssen unbedingt den Auftakt, das Intro beibehalten, diese kurze Streichersequenz gefällt mir richtig gut, ein Gäsehautmoment.

Linke Seite, obere Hälfte

Daniela

Ich trenne zum ersten Mal Künstler und Song. Denn: Ich mag den Song. Er bietet mir Pathos, Originalität, er beginnt zart und zerbrechlich und steigert sich zu einem große Finale. Gabs zwar auch schon häufig, ist aber auf der musikalischen Ebene sehr gut gemacht. Das große “ABER”: Kobi Marimi passt – zumindest im produzierten Musikvideo – null zum Song.

So einen Titel singt man mit fester Stimme, zunächst federleicht und zurückgenommen, später passend zum Inhalt immer fester und kräftiger. Stattdessen hechelt sich Kobi Marimi durch den Text, es soll wohl gehaucht klingen, für mich klingt es dünn. Vielleicht kann seine Stimme mehr und man hat ihm nur aufgetragen, so herumzuleiern, wir werden es bei einem Liveauftritt sehen. Aber bei diesem Video bin ich erstmal enttäuscht, was da liegengeblieben ist.

Rechte Seite, obere Hälfte

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.