Estland: Victor Crone – Storm

Estland hat sich dieses Jahr für einen schwedischen Sänger entschieden, der schon Erfahrungen mit dem Melodifestivalen gemacht hat. Victor Crone wird den Song Storm in Tel Aviv beim Eurovision Song Contest singen.

Estland: Victor Crone – Storm
M: Stig Rästa, Vallo Kikas, Victor Crone, Sebastian Lestapier; T: Stig Rästa, Victor Crone, Fred Krieger

Victor Fritz Crone (* 31. Januar 1992 in Österåker) ist ein schwedischer Sänger, der Estland beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv vertreten wird. Victor Crone wurde in Österåker bei Stockholm in Schweden geboren und ist dort aufgewachsen. Seine Großmutter ist Sängerin, sein Großvater Violinist. In seiner Jugend spielte er für den IK Waxholm in der vierten schwedischen Liga aktiv Eishockey. Mit 14 hat er begonnen, seine eigenen Songs zu schreiben, mit 18 wurde er eingeladen, in den USA (in Tennessee und bei Capital Records in LA) Songs zu schreiben.

Im Jahr 2015 war er beim Melodifestivalen zusammen mit Behrang Miri & dem Song „Det rår vi inte för“ teil und verlor das Duell in der Andra Chansen gegen Samir & Viktor. Inzwischen lebt er in Estland und lernt nach eigenen Angaben jeden Tag ein neues Wort.
Im Februar 2019 gewann er mit dem von Stig Rästä geschriebenen Song „Storm“ den Eesti Laul und wird damit Estland bei dem Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv vertreten.

Dabei wurde er von der Jury kräftig nach unten gevotet, aber das Publikum war voll auf seiner Seite. Der Song wurde geschrieben vor allem von ihm und Stig Rästa. Der ist Este und hat 2015 am ESC in Wien teilgenommen. Gemeinsam mit Eliana Born erreichte er dort den 7. Platz. Er traf Victor bei einem Songwriting Camp in Stockholm, lud ihn nach Estland ein und auf Reisen schrieben die beiden zusammen erst den Text, dann die Melodie zusammen.

Christoph

Immer diese verzweifelten Versuche, die modernen DJ Chartbreaker auf die ESC Bühne zu bringen. Auch hier wird dann immer der Spagat zwischen ESC (gerne mal Hymnisch) und den Songs von AlleFarben, Calvin Harris oder noch schlimmer David Guetta versucht. Am Ende steht dann irgendwie ein Song, der der ESC Gemeinde gefallen soll aber auch irgendwie nach aktuellen DJ klingt und so scheitert. Dazu ein absolut dünnes Stimmchen und eine Performance, die mich schon in den ersten 10 Sekunden abturnt. Mich langweilt das extrem.

Kein Finale

Daniela

Hier haben wir den Gegenentwurf zum australischen Titel. Während dort die verschiedenen Musikstile sehr angenehm miteinander verwoben, habe ich beim estnischen Beitrag den Eindruck, man hat sich angeschaut, was alles gut klappen könnte, und das dann aneinander gewurschtelt. Ein wenig SingerSongwriter wie die Common Linnets, dann etwas Country wie Waylon allein. Doch es wird noch schlimmer.

Nach einem kurzen Ausflug in den Hymnenbereich wirds ganz arg David Guetta-mäßig. Nach 2 Min. wird es plötzlich ein Balladenduett und dann noch ein Finale, wieder hymnenartig. Bei der Liveshow kann man sich ebenfalls nicht entscheiden – soll es der einsame Wolf mit Lederjacke und Klampfe sein? Wo kommt denn die Frau plötzlich her? Wieso Tricktechnik mit Sturm und Felsen, bei der der Himmel immer wieder aufreißt und das Publikum mit seinen Leuchtstäben zeigt?

Eigentlich bekommen mich solche Mitklatsch-Hymnen ja fix, aber das hier läßt mich unglaublich kalt.

Vielleicht

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