Fünf Jahre ESC Schnack

Seit mehr als 5 Jahren machen wir nun diesen Podcast. An dieser Stelle vielen Dank an alle Zuhörenden, an die vielen Kommentator*innen, an alle, die uns auf diesem Weg begleitet haben und geholfen haben. Ein großes Danke an alle, die unsere Veranstaltungen besucht und mit Leben gefüllt haben und an die EBU für diese grandiose Veranstaltung, ohne die es diesen Podcast nicht geben würde.

Aber bevor wir auf in dieser Podcast Episode, die Achtzigste übrigens, einen Blick zurück auf fünf Jahre ESC Schnack wagen, erst ein Blick zurück in das Jahr 2020 und ein Blick auf das Jahr 2021, in dem es hoffentlich, bitte bitte mit Sahne und Kirsche obendrauf, einen Eurovision Song Contest geben wird.

Jupp, wir sind Letzter geworden? So what?

Der Junior Eurovision Song Contest 2020 liegt hinter uns. Deutschland ist letzter geworden, zu Recht, wie Daniela und Christoph finden. Nichts desto trotz war es eine wirklich wunderbare Show, die voll unter dem Eindruck der momentanen Situation stand. Hier konnten die geneigten ESC Fans sehen, wie ein ESC in Rotterdam dieses Jahr ablaufen könnte, wenn niemand anreisen darf. Wir müssen feststellen, dass das ganze auch sehr gut geklappt hat und viel Spaß gebracht hat.

Hier das Ergebnis:

01 Frankreich Valentina „J’imagine“
02 Kasachstan Karakat Bashanova „Forever“
03 Spanien Soleá „Palante“
04 Niederlande Unity „Best Friends“
05 Belarus Arina Pehtereva „Aliens“
06 Georgien Sandra Gadelia „You Are Not Alone“
07 Ukraine Oleksandr Balabanov „Vidkryvai“
08 Malta Chanel Monseigneur „Chasing Sunsets“
09 Polen Ala Tracz „I’ll Be Standing“
10 Russland Sofia Feskova „My New Day“
11 Serbien Petar Aničić „Heartbeat“
12 Deutschland Susan „Stronger With You“

Spekuli, Spekulu, Spekulatius

Es folgt ein Kommentar zum Thema Boulevard Medien. Die Zeitung, in die ich noch nicht mal alten Fisch einwickeln würde haut ja gerne mal Spekulationen zum deutschen Beitrag für den ESC raus und prompt springen alle wieder auf den Zug.

Oder es wird von diesem Schund spekuliert, dass eine sehr erfolgreiche deutsche Teilnehmerin ihr erstes Kind erwarten würde.

Das erste ist billiger Clickbait um den Namen des Drecksblatt wieder in die “vernünftigen Medien” zu bekommen, das zweite ist ebenfalls widerlicher Clickbait um eine zutiefst private Angelegenheit.

Ich kann nur an unsere Kollegen appellieren nicht über solche Stöckchen zu springen und diese Drecksorgan zu ignorieren.

Also als ich das letzte Mal meinem E-Mail Eingang gecheckt habe, war da nur eine Einladung zu einem Interviewtag mit Axel Milberg drin und noch nicht die Ankündigung oder gar die Verkündigung des deutschen Beitrags für den ESC 2021. Klar würde ich jetzt schon gerne wissen, wie es dieses Jahr gelaufen ist. Das Schweigen des NDR zum Thema ESC ist absolut unverschämt und nervig. Aber ändern können wir es nicht. Schon gar nicht mit Spekulationen.

Neues Logo, irgendwie – alter Slogan

Der ESC 2021 hat den gleichen Slogan und irgendwie hat man da die Chance auf einen kleinen Gag liegen gelassen, denn statt “Open up, again” bleibt es bei “Open up”. Schade. Das Logo hingegen wurde leicht überarbeitet. Die niederländische Designagentur Clever°Franke, die schon das alte Logo erarbeitet hatte, änderte die Farben hin zu den Farben der teilnehmenden Länder, die sich alle im Zentrum Rotterdam treffen. Uns gefiel das alte Logo schon sehr, das neue Logo ist noch besser.

https://www.eurovision.de/news/Open-Up-ist-Motto-des-ESC-2021-in-Rotterdam,slogan124.html

So lange wie es geht Option A

Sietse Bakker, der Produzent des ESC in den Niederlanden, betonte gegenüber der Zeitung “Algemeen Dagblad”, dass es zwar im Moment die Lockdown Variante D sein würde, würde der ESC heute stattfinden, aber noch läge die Option A auf dem Tisch und es würde so lange wie möglich an ihr festgehalten. Alles würde sich sehr schnell entwickeln, so Bakker, das habe die Pandemie gelehrt.

Mitte März würde man entscheiden, wie viele Leute in die Arena gelassen werden können. Bereits im Februar wolle man aber für ein Szenario entscheiden, so Bakker zum Journal von NOS Radio 1, aber trotzdem die flexibilität beibehalten, denn ein Hochfahren der Möglichkeiten sei immer möglich.

Kurz zur Erinnerung wie die Szenarien aussehen:
Option A – Alles wie gehabt
Option B – Weniger Zuschauer, Rahmenprogramm und Presse
Option C – wie B evtl Acts vom Band oder Remote
Option D – Wie der JESC, alle Acts Remote oder vom Band, virtuelles Rahmenprogramm, keine Presse

https://www.ad.nl/show/wat-er-ook-gebeurt-het-songfestival-gaat-door-alle-on-mogelijkheden-op-een-rij~afb26cfe3/?referrer=https%3A%2F%2Fwww.escdaily.com%2F

https://www.escdaily.com/sietse-bakker-we-will-keep-scenario-a-on-the-table-as-long-as-possible/

https://www.nporadio1.nl/nos-radio-1-journaal

Halbfinale bleiben gleich besetzt

Was die Position der Beiträge in den Halbfinale angeht, bleibt alles bei 2020.
Halbfinale – Erste Hälfte
Australien, Irland, Litauen, Nordmazedonien, Russland, Schweden, Slowenien, Belarus
Zweite Hälfte
Aserbaidschan, Belgien, Israel, Kroatien, Malta, Norwegen, Rumänien, Ukraine, Zypern
Halbfinale – Erste Hälfte
Estland, Griechenland, Island, Moldau, Österreich, Polen, San Marino, Serbien, Tschechische Republik
Zweite Hälfte
Albanien, Armenien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Georgien, Lettland, Portugal, Schweiz
Deutschland stimmt im ersten Halbfinale ab.

https://www.eurovision.de/news/ESC-2021-Halbfinal-Zuordnung-aus-2020-bleibt-bestehen,auslosung266.html

Zypern macht ernst

Zypern hat für den ESC 2021 die Sängerin Elena Tsagrinou nominiert und auch schon den Song festgelegt. Komponiert wurde „El Diablo“ von Jimmy Thornfeld, Oxa, Thomas Stengaard und natürlich von Laurell Barker.

Wer diese Namen liest, weiß vielleicht nicht auf anhieb, warum wir meinen das Zypern ernst macht, aber Stengaard steht für Songs wie Only Teardrops, Sieger von 2013, You let me walk alone von Michael Schulte, und zusammen mit Laurell Barker S!sters “Sister”. Die Performance wird Marvin Dietmann machen, der Conchitas Auftritt beim ESC 2014 gestaltet hatte.

Also ein ziemlich krasses Team auf dem Papier.

https://www.eurovision.de/news/Elena-Tsagrinou-ist-Zyperns-ESC-Kandidatin-2021,zypern882.html

Erster Vorentscheid: Albanien Festival i Kenges

Der albanische Sender RTSH hat es sich nicht nehmen lassen, trotz der momentanen Situation den traditionell ersten ESC Vorentscheid noch im Dezember zu feiern. Alle Vorsichtsmaßnahmen wurden getroffen. So gab es dieses Jahr kein Orchester, alle Auftritte wurden draußen aufgezeichnet und nur die Moderation des Finales war live.

Gewonnen hat Anxhela Peristeri die “Karma” singt. Eine Powerbalade mit tollem Ethnopop Arrangement. Wollen wir hoffen, dass daran nicht allzu sehr geschraubt wird.

http://www.aufrechtgehn.de/2020/12/festivali-i-kngs-2020-gutes-karma-aus-tirana/

Frankreichs Vorentscheid

Die neue Show wird “France – C’est Vous Qui Décidez!” heißen und es werden 12 Beiträge antreten. In der ersten Runde werden sieben Song mit den meisten Zuschauerstimmen dieser 12 weiterkommen und die Jury wird einen weiteren Beitrag in die zweite Runde heben, so dass wir in der zweiten Runde acht Beiträge haben.

Jury fragt ihr? Ja, die Jury besteht aus 10 Leuten, die man auf jeden Fall kennt:

Duncan Laurence
Marie Myriam
Jean-Paul Gaultier
Natasha St-Pier
André Manoukian
Elodie Gossuin
Agustín Galiana
Michèle Bernier
Chimène Badi – auf die sich Christoph freut und Daniela wird sich natürlich auf
Amir freuen, der im übrigen die Jury als Präsident vorsitzt.

Diese Jury trägt in der zweiten Runde 50% der Punkte bei und die Zuschauer weitere 50%, die dann die Sieger*in ergeben.

Am 16. Dezember wurden die Teilnehmenden der Show vorgestellt. Ihr könnt Euch alle Beiträge und die Künstler*innen auf dem YouTube Kanal der französischen Eurovision Macher ansehen.

https://www.youtube.com/channel/UCtlN-Ff1AivzUjTNLf-_wqQ

https://www.escdaily.com/france-opts-for-a-national-final-with-12-candidates/

https://eurovision.tv/story/latest-news-2021

Mello mit Moderator*innen Overkill

SVT hat bekannt gegeben, wer die Show dieses Jahr moderieren wird. In den letzten Jahren waren es meistens 3 Moderator*innen die durch die Show geleitet haben. Da diese Saison komplett anders ist, gibt es dieses Jahr auch eine vielzahl an Moderator*innen. Jede Show hat nämlich seine eigenen. Nur Christer Björkman ist eine Konstante, denn er wird jede Show moderieren.

Show 1
Lena Philipsson trat für Schweden 2004 in Istanbul mit “It Hurts” an
Show 2
Anis Don Demina kommt aus dem Sami & Victor Kosmos, trat mit ihnen 2018 an, 2019 mit Zeana und letztes Jahr ebenfalls beim Mello an & Oscar Zia war 2012 bei X-Factor, war 2013 Background beim Mello und trat selbst 2014 und 2016 an.
Show 3
Jason Diakite, besser als Timbuktu bekannt, kommt aus der Malmöer Hiphop Szene und unfassbar erfolgreich
Show 4
Per Andersson ist super erfolgreicher Komiker und trat auch 2011 beim Mello auf.
Andra Chansen
Shirley Clamp trat 2003, 2004, 2005, 2009, 2011 und 2014 beim Mello an
Finale
Shima Niavarani ist Schauspielerin und Sängerin und trat bei Allsång på Skansen auf & Mans Zelmerlow muss man nicht vorstellen.

Wer tritt eigentlich an?

Wann und wo wissen wir noch nicht, aber wer dieses Jahr für Schweden das Melodifestivalen gewinnen will, das steht schon fest. Ihr könnt im super Wikipedia Beitrag auch auf deutsch nachlesen, wer im Mello antreten wird. Aber hier ein paar Highlights, auf die wir uns freuen:

An Platz 1 Dotter. Die hat Christoph letztes Jahr schon komplett geflasht. Dann kommt Paul Rey wieder, den wir auch gesehen haben, denn beide sind in Göteborg aufgetreten. Ganz toller Sänger.

Wen wir auch in Göteborg gesehen haben war Alvaro Estrella, der zusammen mit Mendez letztes Jahr aufgetreten ist, und es dieses Jahr alleine probiert.

Arvingarna, eine großartige schwedische Band. Und dann dürfen wir uns auf einen dritten Auftritt von The Mamas freuen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Melodifestivalen_2021

https://eurovisionireland.net/2021/01/05/sweden-melodifestivalen-2021-hosts-announced/

Audiogrüße

Britt-Marie

https://frankfurterkranz.podigee.io/
https://by-a-lady.de/
https://trekgasm.de/

Jörn Schaar

https://www.meine-url-ist-laenger-als-deine.de/
http://haialarm-podcast.de/
http://das-nord-sued-gefaelle.de/
https://www.campingcaravanpodcast.de/
https://www.xn--natrlich-85a.sh/
https://www.ndr.de/wellenord/podcast4410.html (Wacken – Ein Dorf sieht schwarz)

Marcel Stober

https://www.ndr.de/ndrblue/podcast4934.html (NDR Blue ESC Update Podcast)

Tobias Migge

https://www.tobiasmigge.de/podcast/ (2 read or not to read)
https://www.blathering.de/
https://www.good-mourning.de/
https://www.tobiasmigge.de/justian/

Merci Cherie

https://www.mercicherie.at/

ESC Greenroom

https://www.escgreenroom.de/

 

Ein Kommentar

  1. Hallo ihr Zwei,

    ich hatte meine Aufnahme vom Te Deum schon wieder vergessen, also alles gut und auch schön, daß Sie zur 5. Jubiläumsausgabe wieder ausgegraben wurde ;-). Ihr seht, ich bin Euch weiterhin treu geblieben und werde es auch bleiben. Aber pssssst: „seine“ Mail, „sein“ Te Deum ist nicht soooo ganz richtig…. Mit dem Namen minilancelot vermutet man auch eher etwas anderes dahinter…

    Macht weiter so und ich warte gespannt auf eine neue Folge
    Minilancelot aka Silke

Schreibe einen Kommentar zu minilancelot Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.