Malta: Christabelle – Taboo

Die Sänger Christabelle wird mit dem Lied Taboo Malta beim Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon vertreten.

Christabelle – Taboo (M: Johnny Sanchez, Thomas G:son; T: Christabelle Borg, Muxu)

Über Christabelle

Christabelle Borg (* 1992 in Malta) ist eine maltesische Sängerin und Songwriterin. Christabelle Borg bekam seit ihrer Kindheit Gesangsunterricht sowohl von maltesischen, als auch von ausländischen Lehrern. Während ihrer Kindheit moderierte sie die beiden Fernsehsendungen Teen Trouble und Teen Traffic, welche beide für die nationalen TV-Awards nominiert waren. Sie gab Konzerte auf Malta, in Rom und in den USA.

Zudem studierte sie Musik am Mount Sainte Mary’s College in Hollywood. 2013 bewarb sich die Sängerin mit dem Lied Lovetricity beim maltesischen Vorentscheid und belegte im Finale den achten Platz. 2014 bewarb sich Borg erneut mit dem Lied Rush und wurde eine der 20 Halbfinalisten.Den Wettbewerb schloss sie als zweite hinter Amber Bondin ab. 2016 bewarb sie sich mit dem Lied Kingdom erneut beim Malta Eurovision Song Contest 2016, unterlag aber dem maltesischen Superstar Ira Losco.

2018 gewann sie die maltesische ESC-Vorentscheidung und wird ihr Land daher mit dem Lied Taboo beim Eurovision Song Contest in Lissabon vertreten. Momentan studiert sie Rechnungswesen an der Universität Malta.

https://de.wikipedia.org/wiki/Christabelle_Borg

Christoph

Gefühlt schickt Malta zum fünften Mal den gleichen Song. Dazu kommt, dass man dieses Jahr Thomas G:Son ins Boot geholt hat, was die Sache noch einheitlicher, gefälliger macht, als sie eigentlich schon ist. Innovation, Mut und Risikobereitschaft sieht anders aus und ist schade, wenn man bedenkt, wie verrückt die Malteser auf den ESC sind und diesen Wettbewerb unbedingt mal ausrichten wollen. Mir gefallen die Wiederholungen im Refrain, denn Dinge sollten häufiger Wiederholt werden, allerdings fehlt es dem Song an Höhepunkten, an Raffinesse, auch wenn er sich an bestimmte Regeln eines guten ESC Songs hält. Auch hier hängt einfach zu viel von der Performance am Abend ab.

50:50

Daniela

Eine dunkel gekleidete Dame in dunklem Setting, ein paar Remixelemente, wenig Melodie und unglaublich viel Text pro Einheit – so sind die ersten Sekunden des Songs. Wir erhalten etwas mehr Licht und vor allem mehr Dance-Elemente. Und immer noch sehr sehr viel Text. Nach dem Refrain “Animals, Animals” (das Sofa ist sich einig, dass dies im Schnelldurchlauf hängen bleiben wird!) bekommen wir noch mehr Licht und endlich passen Text und Beat auch zusammen. Bei 2:10 min. der obligatorische Break im Song mit wieder neuen Elementen und dann zwecks Wiedererkennung wieder der Grundsong. Da hat jemand mal reichlich in die Kiste mit den Effekten gegriffen und siehe da, wessen Name dran steht: Thomas G:son. Der Text ist übrigens von ihr selbst geschrieben und wenn man genau guckt, ist es auch genau auf ESC-Linie. Wird wohl total untergehen.

50:50

Hören könnt Ihr diesen Beitrag zu Christabelle und ihrem Lied Taboo in Folge 42 des ESC Schnack Podcasts.

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