Mazedonien: Eye Cue – Lost and Found

Für Mazedonien wird die Band Eye Cue mit dem Titel Lost and Found in Lissabon beim Eurovision Song Contest 2018 antreten.

Eye Cue – Lost and Found (M: Bojan Trajkovski, Darko Dimitrov; T: Bojan Trajkovski)

Über Eye Cue

Das Duo Eye Cue gibt es schon seit 10 Jahren. Es besteht aus der Sängerin Marija Ivanovska und den Sänger Bojan Trajkovski. Bisher veröffentlichte das Duo, oft begleitet vom Drummer Ivo Mitkovski, fast nur Songs in ihrer Muttersprache. Aber auch mit englischen Titeln ist es erfolgreich gewesen. 2015 konnten Sie das Skopje Festival gewinnen, was bis 2004 der mazedonische Vorentscheid für den ESC war.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eye_Cue
https://en.wikipedia.org/wiki/Eye_Cue
https://en.wikipedia.org/wiki/Skopje_Fest

Christoph

Wir haben hier eine Wundertüte an Song. Wir haben Reggae, wir haben Electro/Dance, wenn es auf den Refrain zu geht, wir haben eine gute Stimme und irgendwie soll wohl Sommerstimmung aufkommen. Bei mir reicht es aber irgendwie nur für Frühling.

Dazu kommt, dass das Video skuril ist. Die Sängerin Marija ist im Fokus des Videos, zunächst in der Garderobe, dann auf einem Set mit Gitarrist und Drummer, dann auf einer Blütenschaukel und dann wieder zurück im Set und bis dahin dachte ich, dass das ein Oneshot, also ein Video ohne Schnitt sei, wurde aber dann jäh enttäuscht, denn mit beginn der zweiten Strophe gab es dann einen Schnitt und Marija ist in neuen Klamotten zu sehen.

In einem lila/pinken Body singt sie ihre Strophe erneut auf einem Fotoset zusammen mit Bojan, der den Gitarristen gibt. Plötzlich liegt sie dann auf einem Bett und singt den Refrain und ich schalte endgültig ab, weil ich keine Lust mehr habe, der Band auf diesem seltsamen Pfad zu folgen.

Vielleicht

Daniela

Wir sehen eine hübsche junge Frau im Musikvideo, sie hat eine helle weibliche Stimme, singt zunächst schnell, um dann in den Reggae-Beat zu wechseln. Im Refrain mehr Stimmen. Zahlreiche Beatwechsel, die auch gleich ganz andere Musikrichtungen beschreiben. Reaggae in den Strophen, plätschernd zum Refrain hinführend, Discobeat im Refrain selbst.

Da sieht man im Video dann auch endlich die beiden anderen Bandmitglieder, einer an der Gitarre, einer an den Drums. Die harten Wechsel sind beim ersten hören anstrengend, beim zweiten Mal weiß man, was auf einen zukommt, dafür ist aber auch der Reiz weg. Auf jeden Fall hübsch fürs Radio, keine Frage. Ein Liveauftritt wäre prima, ich bin sehr unentschlossen.

50:50

Hören könnt Ihr diesen Beitrag zu Eye Cue und ihrem Lied Lost and Found in Folge 40 des ESC Schnacks.

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