Weißrussland: Alekseev – Forever

Für Weißrussland tritt Alekseev mit dem Lied Forever beim Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon auf.

Alekseev – Forever (M: Kyrylo Pawlow; T: Jewhen Matjuschenko)

Über Alekseev

Eigentlich heit Alekseev Mykyta Wolodymyrowytsch Aljeksjejew und schreibe ich nur auf, weil diese Namen so herrlich schwer auszusprechen sind.

Er ist Sänger und im Ostblock seit 2014 sehr bekannt. Dieses Jahr wollte er eigentlich beim ukrainischen Vorentscheid mitmachen, zog aber seine Teilnahme zurück, als er beim weißrussischen Vorentscheid eine Chance bekam. Und wie immer, außer letztes Jahr, geht es in Weißrussland nicht ohne Drama. Nicht nur, dass er sofort absoluter Favorit war, nein, er nahm mit einem Song teil, der schon vor dem 1. September 2017 veröffentlicht wurde, sprich live performt wurde.

Dadurch, dass er den Song kürzte und ins englische übersetzte, umging er wohl die Regel, was ich für ein gewaltiges Loch in dieser Regel empfinde. Eine Teilnehmerin hatte daraufhin aus Protest ihre Kandidatur zurückgezogen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alekseev_(S%C3%A4nger)

Christoph

Nur wegen des Regelverstoßes (im übrigen ähnlich wie bei Jamala) werde ich diesen Song aus Prinzip scheiße finden. Und Alekseev macht es mir leicht, denn singen kann der Gute auch nicht. Wer sich mit einem LED-Overall auf die Bühne stellen muss, hat offensichtlich an anderer Stelle Definzite.Wir haben wieder eine generische Melodie,einen langweiligen Beat, eine schwache Stimme, einen BS Text, keine Highlights im Song.

Kein Finale

Daniela

Vorweg: Es ist gerade zum ersten Mal passiert, dass ich das falsche Video, nämlich das fertig produzierte gesehen und bewertet habe. Trotzdem interessant? Erstmal Song pur: Soundelemente tragen die ersten 25 Sekunden des Songs, dann setzt die männliche Stimme ein. Er wechselt seine Stimmlage zwei Mal und ich bin nicht abgeneigt.

Doch nach einer Minute beginnt ein Refrain, der mich einfach nicht begeistert. Der kommt dann auch immer gleich zwei Mal – und alles, was danach folgt, klingt auch nur noch nach Abwandlungen des Refrains. Schade. Zum Video: Ein junger Mann mit Wuschelkopf und Lederjacke kommt in eine Kulisse, rammt sich eine Schreibfeder in die Hand und singt seinen Song. Elemente wie schwarzes tropfendes Blut etc. nerven mich mehr, als das sie Stimmung transportieren. Er wechselt sein Outfit mindestens so häufig wie die Sängerin aus Israel. Ich bin schwer genervt.

Und dann hab ich die Bewertung von Christoph gelesen und dachte “LED-Anzug”? Also flugs das verlinkte Video angeklickt und ganz ehrlich war das noch viel viel schlimmer als das, was wir vorweg gesehen haben. Das Kerlchen auf der Bühne muss ins Mikro brüllen, um gegen die Musik anzukommen und überhaupt einen Ton herauszubringen. Und das ist dann nicht mal gut.  Also in beiden Fällen:

Kein Finale

Hören könnt Ihr diesen Beitrag zu Alekseev und seinem Lied Forever in Folge 39 des ESC Schnacks hören.

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