Viva Sanremo

Die Vorentscheidungssaison geht zu Ende und mit dem letzte Super Samstag war der Höhepunkt der Saison. Dänemark, Estland, Portugal und Italien haben ihre Künstler*innen für den Eurovision Song Contest 2021 gefunden.

Updates von Jendrik

Es ist ja wie so häufig: Der NDR gibt uns vergleichsweise wenig Infos darüber, was bei ihnen gerade so passiert. Eine gute Sache ist, dass ESC Update aktuell häufig erscheint und man dort ein wenig etwas erfährt. Und die richtig gute Sache ist, dass Jendrik sich selbst treu bleibt und kräftig weiter Social Media-Postings raushaut. Leider viele InstaStories, die dann nach 24h wieder verschwinden, aber er gibt sich Mühe, vieles zu konservieren und die digitalen Möglichkeiten der Teilhabe zu nutzen.

Das bedeutet einerseits, dass er bei Instagram alle Videos, die er zum Dreh seines Musikvideos erstellt hat, nun als leicht auffindbares Highlight oben angepinnt hat. (Übrigens: Wer uns 2020 zum Melodifestivalen fahren sehen will, kann das auf demselben Weg tun). Außerdem hat er Daniela heute morgen wieder sehr zum lachen gebracht, denn er hat mit seiner hohen Zahl Abonnenten jetzt auch die Möglichkeit, in den Stories das “Swipe-Up”-Tool zu nutzen – und schickt einen damit mal auf sein Video, mal auf ein Bild mit tiefgefroren Erbsen. Weil er es kann.

Außerdem waren er und sein Team vor kurzem mit dem Flugzeug unterwegs und im Hotelzimmer. Wir vermuten, dass er da auf dem Weg nach Litauen war. Der Litauische Sender hat eine Bühne bereit gestellt, auf der andere Sender Ihre Backup-Videos produzieren können.

Für alle Zahlenfreaks: Man kann die TikTok-Videos auch sehen, ohne dort einen Account zu haben, und wir reden da von meistens so um die 15.000 bis 20.000 Aufrufen – einige Videos kratzen sogar an den 300.000 Aufrufen. ALTER!

Links zu seinen Accounts:

Instagram: https://www.instagram.com/mynameis_jendrik/?hl=de
TikTok: https://www.tiktok.com/@mynameis_jendrik?lang=de-DE
Twitter: https://twitter.com/jendrikkkk

Sicherheit geht vor

Leider müssen wir kurz über die aktuelle Situation sprechen. Natürlich, sollte der ESC in Rotterdam in Szenario B und C stattfinden, müssen strenge Regeln aufgestellt werden, damit die Gesundheit aller und der Schutz vor dem Virus gewährleistet wird.

Diese Regeln müssen von allen Teilnehmenden streng befolgt werden, um Teil des ESC zu sein. Gleichzeitig orientieren sich diese Regeln an den Vorgaben für Großevents und Sportereignisse des niederländischen Instituts für öffentliche Gesundheit und Umwelt. Die von den Organisatoren aufgestellten Regeln wurden von der Kommune Rotterdam genehmigt und von dritten Experten validiert.

Alle Teilnehmenden, Künstler*innen und Mitglieder der Delegationen, müssen bevor sie nach Rotterdam reisen für 5 Tage in Quarantäne. Ein negativer Test, der nicht älter ist als 72 Stunden ist Pflicht, bevor sie anreisen. Für die Dauer des Aufenthalts müssen die Teilnehmenden im Hotel bleiben und dürfen nur für Proben, Auftritte und für andere Aktivitäten die mit dem ESC zu tun haben, das Hotel verlassen.

Alle Mitarbeiter*innen in der Arena werden regelmäßig direkt vor Ort getestet. Dafür wird ein Testzentrum direkt neben der Arena eingerichtet. Sietse Bakker, sagt dazu:

“Unser Ziel ist klar: Die Verbreitung des Virus während des Events zu verhindern. Wenn jemand positiv getestet wird, kommt ein Isolationsprotokoll in Gang. Wir unterstützen die Behörden mit der Nachverfolgung und werden weitere Maßnahmen ergreifen, sollten diese nötig werden. Sollte deswegen eine Teilnehmer*in nicht an der Liveshow teilnehmen können, wird die Backup Aufnahme stattdessen verwendet.”

(Our goal is clear: to prevent transmission of the virus during the event. If someone tests positive, our isolation protocol comes into effect, we support the relevant authorities with track and trace research and we take additional measures where necessary. If a participant is unable to perform live as a result, the backup recording will be used.)

Damit will man unbedingt am Szenario B festhalten. Zur Erinnerung, Szenario B bedeutet, dass es weiterhin die Liveshow vor Ort geben wird, kleinere Delegationen erlaubt sind und ausgewählte Presse ebenfalls vor Ort ist. Einige wenige Events außerhalb der Proben und Auftritte könnten ebenfalls möglich sein. Etwas Publikum wird in der Arena erlaubt sein.

Mit dieser Maßnahme ist man maximal flexibel, sowohl nach unten Richtung Szenario C als auch nach oben Richtung Szenario A.

Wichtig für uns ist aber, dass hier die größten Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, damit alle Teilnehmenden sicher sind. Denn nochmal: Der ESC ist kein Grund, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

https://eurovision.tv/story/EBU-health-and-safety-protocol

Virtuelle Party mit Maroccanoil

ESC Prepartys und Shows finden ja dieses Jahr nicht statt. Aber ein Sponsor will trotzdem Spaß und Freude vor dem ESC verbreiten und veranstaltet deshalb eine virtuelle Party am Samstag den 13. März.

Ein geheimer ESC-Star wird ebenfalls dabei sein. Mehr Infos dazu auf der Website von Maroccanoil

https://eurovision.moroccanoil.com/news/join-the-moroccanoil-eurovision-party-takeover/
https://eurovision.tv/story/moroccanoil-party-takeover

Das Café de Paris schließt

Das Café de Paris, in dem sonst immer die Londoner Preparty stattgefunden hat, muss leider schließen. In einem Tweet haben die Verantwortlichen der Veranstaltungsstätte bestätigt, dass es für sie nicht weiter gehen kann.

Laut Eurovision.de soll die Londoner Party besonders gewesen sein, da es bedingt durch den kleineren Raum und so die geringe Ticketanzahl zu eine besonders intimen Atmosphäre gekommen sei. Wie es weitergeht ist noch nicht klar, aber die Veranstalter der Party sind unabhängig von der Veranstaltungsstätte. Von daher sind die Chancen auf eine Londoner Party 2022 durchaus drin.

https://www.eurovision.de/news/ESC-London-Eurovision-Party-Cafe-de-Paris-Veranstaltungsstaette-schliesst,london916.html

Armenien ist raus

Armenien ist dieses Jahr nicht beim ESC dabei. Das ist sehr schade. Aber das Land habe es dieses Jahr nicht geschafft, rechtzeitig einen Beitrag zu finden. Außerdem führen Sie an, dass es weitere “objektive Gründe” gäbe. Wir erinnern uns, dass Armenien im letzten Jahr in einem Krieg mit Aserbaidschan verwickelt war.

Hoffen wir, dass Armenien sich berappelt und nächstes Mal wieder dabei ist.

https://www.eurovision.de/news/Armenien-zieht-sich-vom-Eurovision-Song-Contest-2021-zurueck,armenien906.html

Vorweg – Vorstellungen und Vorentscheide

Wir haben euch ja in den letzten Wochen eine Menge Termine genannt und werden das auch am Ende der Sendung tun. Aktuell erinnern wir euch auch in unseren Social Media-Accounts immer wieder daran, wo wann welcher Vorentscheid und welche Songpräsentation stattfinden. Damit ihr euch nicht wundert: Wir haben uns entschieden, uns in erster Linie über die Vorentscheide zu unterhalten.

Das bedeutet, wenn ein Land sich die Mühe gibt, eine große, vielleicht sogar mehrwöchige Show auf die Beine zu stellen (oder wie in Italien einfach von Dienstag bis Samstag), und wir die geschaut haben, dann möchten wir darüber reden. Dafür ist der Podcast ja da, also unsere private Gesprächstherapie.

Wenn ein Land, dass nicht Deutschland ist, einfach nur einen Song vorstellt, dann erzählen wir euch gern, dass es geschehen wird, oder dass es bereits passiert ist. Vielleicht auch, wenn die Umstände drumherum interessant sind. Aber eine Songanalyse wird nicht stattfinden – dafür haben wir uns extra vier Termine im Kalender für Songchecks eingeplant. Und da möchten wir einfach nicht vorgreifen.

Sanremo

Unser Gast Marco Schreuder

Marco Schreuder ist geboren in den Niederlanden (Putten), Aufgewachsen in Bad Ischl und lebt & arbeitet & podcastet in Wien. Der Wiener Landtag hat ihn in den österreichischen Bundesrat entsandt und sollte Daniela jemals ihren Politikpodcast wieder reaktivieren, wäre er dort sicher ein wunderbarer Gast. Außerdem teilt er sich den Geburtstagstag mit ihrem kleinen Bruder. Aber darum soll es jetzt nicht gehen, sondern um seine Liebe zum ESC, die er unter anderem im Podcast “Mercie, Cherie” auslebt.

Gemeinsam mit seinem Podcastpartner Alkis Vlassakakis begrüßt er regelmäßig Gäste, die spannende Geschichten rund um den ESC erzählen können. Los ging es am 10. Februar 2019 und seit dem wurde in 56 Folgen nicht nur mit Künstler:innen von Rang & Namen gesprochen, sondern auch hinter die Kulissen geblickt oder sich mit Kolleg:innen ausgetauscht. Besondere Aufmerksamkeit verdient, dass Merci Cherie sich auch mal aus der kuschelig-bunten Wohlfühlzone herauswagt und Themen anspricht wie “Black Entries Matter”, den wir wirklich verschlungen haben, der politische Blick nach Belarus und die Folge, die sich mit Bergkarabach beschäftigt.

Merci, Chérie – Loredana Bertè https://mercicherie.simplecast.com/episodes/0212-mia-martini

Merci, Chérie – Ralph Siegel https://mercicherie.simplecast.com/episodes/0bd2fda2

Der Standard ESC – https://www.derstandard.at/kultur/musik/songcontest

Merci, Chérie Podcast https://mercicherie.simplecast.com/

Merci, Chérie bei Twitter https://twitter.com/_merci_cherie
Marco bei Twitter https://twitter.com/marcoschreuder

Disclaimer: Sanremo ist NICHT der italienische Vorentscheid

Aber die Sieger*in des Festivals aus der Kategorie Campioni (Der Hauptwettbewerb) hat das Recht für Italien zum Eurovision Song Contest zu fahren. Vor dem Wettbewerb müssen sich alle Teilnehmenden entscheiden, ob sie das wollen oder nicht, um Überraschungen wie mit Stadio 2016 zu verhindern.

Das Festival della Canzone Italiana, also das Festival des italienischen Gesangs, ist der bedeutendste Musikwettbewerb Italiens und existiert schon seit 1951. Es stand Pate für den europäischen Wettbewerb, den wir alle so abgöttisch lieben. Veranstaltet wird das Festival durch den öffentlich-rechtlichen Sender RAI.

Es gibt zwei Kategorien, Nuove Proposte in der Newcomer eingeladen werden, und Campioni, die der Hauptwettbewerb ist. Dieses Jahr gab es zwei Jurys, eine Demoskopische Jury und eine Pressejury. Sie tragen je 33% zur Wertung bei. Die restlichen 33% kommen vom Televoting, in dem die Zuschauer das Sagen haben.

Der Modus ändert sich immer wieder, so dass dieses Jahr das Festival an fünf Abenden stattfand. Die ersten beiden Abenden bestanden aus je der Hälfte der Teilnehmenden aus der Hauptkategorie und Newcomer Kategorie. Die Hauptkategorie wurde zu 100% von der demoskopischen Jury bewertet, die Newcomer zu je 33% von allen Jurys und dem Televoting.
Am dritten Abend traten alle Künstler*innen in der Hauptkategorie auf. Es wurden aber Coverversionen von italienischen Komponist*innen gesungen und vom Orchester bewertet.

Der vierte Abend war dieses Jahr das Finale der Newcomer, die wieder zu je 33% aus allen Jurys und dem Televoting bewertet wurden und so ein Sieger dieser Kategorie gekürt wurde.
Gewonnen hat Gaudiano mit “Polvere da sparo” knapp mit 28% in der gesamten Wertung.
Die Pressejury bewertete an diesem Abend alle 26 Beiträge in der Hauptkategorie.

Der fünfte Abend ist das Finale der Hauptkategorie. Alle 26 Teilnehmenden treten erneut auf. Das Televoting bestimmt hier ebenfalls eine Reihenfolge. Kombiniert mit allen Wertungen aus den letzten Tagen wird so eine finale Reihenfolge der Beiträge erstellt. Die ersten drei dieser Liste kommen dann in das Superfinale. Hier werden alle Punkte auf Null gestellt, beide Jurys und das Televoting stimmen erneut ab.

Hier konnte sich dann Måneskin mit “Zitti e buoni” mit insgesamt 41% durchsetzen. Ganz interessant ist, dass sie das Televoting mit 53% gewonnen haben und nur die demoskopische Jury ganz knapp verloren haben.

Christophs Highlights

Gleich vorweg: Die Bühne. Schon wieder! Dieses Jahr war die Showtreppe etwas flacher, aber immer noch eine kleine Mutprobe für jede Sänger*in, die im engen Kleid mit hohen Schuhen da runter musste.

Amadeus, der Moderator und Fiorello, dieses Jahr noch mehr sein Sidekick. Die Eröffnung begann mit Beiden im Schwarzbild. Ich dachte erst, es sei eine technische Störung, ich hab ja nichts verstanden, was sie gesagt haben. Aber dann zählte Fiorello runter und BÄM leuchtete die Bühne auf und das Sanremothema erklang. Ganz weit vorne.

Fiorello hatte dazu jeden Abend eine wunderbar schräge, völlig over the top aber trotzdem künstlerisch anspruchsvolle Eröffnungsnummer.

Eröffnung und Bühne

https://www.raiplay.it/video/2021/03/Amadeus-e-Fiorello-aprono-la-71esima-edizione-del-Festival-di-Sanremo-fed3c191-4bda-429b-ab67-93491e81f9b0.html

Fiorello: https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-prima-serata–Fiorello-interpreta-Grazie-dei-Fiori-9fa0b5e5-71de-46f4-ab41-bdb1a6a8c0a0.html

Zweiter Abend Eröffnung: https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-Seconda-serata-Fiorello-e-Amadeus-aprono-la-seconda-serata-del-Festival-di-Sanremo-06779a79-2eeb-4bd0-b83a-4f5999a6b8ab.html

Achille Lauro mit atemberaubenden Intervallacts die alles, was jemals beim ESC in irgendeiner Weise kunstvoll schräg auf die Bühne gebracht wurde, in den Schatten gestellt hat. Besonders sein Auftritt am Finalabend war ein absolutes Ausrufungszeichen.

Achille Lauro – C’es la vie: https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-quinta-Serata-Achille-Lauro-canta-Cest-la-vie–715b34dc-b9e4-4841-a369-79b6196b64ce.html

Und das sind nur ein paar Dinge, die neben dem Wettbewerb noch in der Show lief. Gerade Sanremo würdigt seine Legenden und pflegt ihren Ruf und beschert ihnen immer grandiose Auftritte: Am ersten Abend hat Loredana Bertè gezeigt, dass sie noch ganz vorne ist, Il Volo und Laura Pausini am zweiten Abend, Mahmood am vierten Abend und am Finalabend sowohl Ornella Vanoni mit Francesco Gabbani und auch noch Umberto Tozzi. So stellt man sich den italienischen Himmel vor.

Ornella Vanoni: https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-quinta-Serata–Ornella-Vanoni-e-Francesco-Gabbani-cantano-Un-sorriso-dentro-al-pianto-b0545969-8187-4736-a260-796fcf8c0d9b.html

Mahmood: https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-quarta-Serata-Mahmood-sul-palco-dellAriston–fa7617a0-c6a5-43e7-87b6-a63a70006c4c.html

Umberto Tozzi: https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-quinta-Serata-Il-medley-di-Umberto-Tozzi-9eaf08cd-317d-4fd3-a361-3b693c0b48ff.html

Elodie letztes Jahr als Teilnehmerin war sie dieses Jahr Co-Moderatorin und hat ein richtig geiles Mashup Medley auf die Bühne gebracht. Madonna, Beyonce und Mahmood … diese Mischung – Ich glaube das war das erste Mal dieses Jahr beim Sanremo, wo ich mit offenen Mund vorm Bildschirm saß und sprachlos war.

https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-Seconda-serata-Lo-show-di-Elodie-sul-palco-dellAriston-1493cc42-4e58-46bf-9a12-c66531c34102.html

Marcos Highlights

Analisas Cover: Annalisa und Federico Poggipollini mit „La musica è finita“

https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-terza-serata-Annalisa-con-Federico-Poggipollini—La-musica-e-finita–daba6744-a991-402e-b1a6-0e9f672304df.html

La Rappresentante di Lista mit „Amare“

https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-quinta-serata-La-Rappresentante-di-Lista-cantano-Amare—b62fca16-fdd3-4b57-ac05-8772724cd1fa.html

Colapesce Dimartino mit „Musica leggerissima“

https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-quinta-Serata-Colapesce-Dimartino-cantano-Musica-leggerissima–a9b06122-ef28-479e-a512-a7c660dfb037.html

Wettbewerb:

Das war ein ganz starker Wettbewerb dieses Jahr. Ich gucke das jetzt seit 3 Jahren. Jedes Jahr gab es sogar streckenweise Beiträge, die ich nicht gut fand. Das ist dieses Jahr ganz anders gewesen. Für meinen Geschmack gab es dieses Jahr nur zwei Beiträge, die ich wirklich schlimm fand: Das war Bugo mit “E invece sì” einfach auf der Bühne nicht überzeugen konnte. Der zweite war Random, dessen Stimme mir einfach zu dünn war. Entweder war das nicht sein Genre oder sein Song oder er sollte sich mal nach einem wirklich guten Vocalcoach umsehen.

Für mich standen folgende Beiträge heraus:

Francesca Michielin & Fedez mit Chiamami per nome – die beiden hatten eine unfassbar knisternde, sich gegenseitig unterstützende Chemie auf der Bühne die von Abend zu Abend immer besser wurde. Der Song bewegend, großartig gesungen.

https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-quarta-serata-Francesca-Michielin-e-Fedez-cantano-Chiamami-per-nome–13c7dc65-a82c-49e1-97fc-341da6bef468.html

Coma_Cose mit Fiamme negli occhi – ebenfalls ein Duo, dass sich auf der Bühne gegenseitig gestützt hat und wunderbar gesungen haben.

https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-quinta-serata-Coma-Cose-Fiamme-negli-occhi-4bb300b7-687b-46ba-97d0-acefb1911c86.html

Lo Stato Sociale – Combat pop – eine von zwei Bands, die wirklich witzig waren. 

https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-quarta-serata-Lo-Stato-Sociale-cantano-Combat-Pop—-f9248a51-18a3-45f9-ab45-5a46fbeb0788.html

Die zweite Band war Extraliscio feat. Davide Toffolo mit Bianca luce nera, einem ausgefallenem Arrangement und so viel Esprit auf der Bühne, dass man eigentlich direkt mittanzen möchte. Die haben mich übrigens am dritten Abend mit ihrem Medley Cover von Rosamunde.

https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-terza-serata-Extraliscio-feat-Davide-Toffolo-con-Peter-Pichler—Medley-Rosamunda–51fbd63c-00a2-4e3e-929e-0d2c0f327a3e.html

Ebenfalls am dritten Abend hat mich Gaia mit ihrem Cover von Mi sono innamorato di te, dass sie zusammen mit der belgischen Sängerin Lous aufführte komplett umgehauen. Ihr erster Auftritt im Wettbewerb fand ich eigentlich erstmal nur wegen Ihrer Stimme und dem spanisch angehauchten Arrangement interessant. Aber am Coverabend hat sie mich einfach voll ins Herz getroffen. So gefühlvoll gesungen, perfekt gerade zu. Lous als Partnerin auf der Bühne funktionierte wunderbar, die gegenseitige Freude über jede gesungene Note und die Liebe zwischen diesen Beiden floss sichtbar zwischen Ihnen. Jetzt könnte man meinen, dass ich zu so später Stunde sentimental wurde, aber selbst wenn ich diesen Beitrag noch mal sehe, sticht es direkt wieder zu. Wahnsinnig gut. Seitdem bin ich Gaia Fan. Und das ist mit weitem Abstand mein Highlight von Sanremo2021 

https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-terza-serata-Gaia-con-Lous-and-The-Yakuza—Mi-sono-innamorato-di-te–0d0b13e3-56b2-4e1d-992e-46dceae8e7b8.html

Gaia mit Cuore amaro im Wettbewerb: https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-quinta-serata-Gaia-canta-Cuore-amaro–fd4441d6-f3ce-4d18-9e83-bb7713472f6c.html

Måneskin

Gewonnen hat Måneskin, eine italienische Rockband, die 2017 beim italienischen X-Factor dabei waren und den zweiten Platz belegten. Gegründet wurde Måneskin von der Bassistin Victoria De Angelis und dem Gitarristen Thomas Raggi in der Schule in Rom. Später wurden der Sänger Damiano David und der Schlagzeuger Ethan Torchio aufgenommen. In dieser Kombination waren sie dann auch bei X-Factor. Mentor war Manuel Agnelli.
Ihr Song Zitti e buoni ist der Eröffnungstrack Ihrer aktuellen Albums. Es geht darum, dass die Erwachsenen die jungen Leute nicht verstehen wollen.

Als jemand, der dänisch kann, möchte ich die Band immer [Moneskin] nennen, im Sanremo wurde sie aber durchgehend Maneskin genannt.

Siegerauftritt: https://www.raiplay.it/video/2021/03/Sanremo-2021-quinta-Serata-I-Maneskin-vincono-il-Festival-di-Sanremo-2021-2ac937b4-87db-4e9a-865e-bca540874db4.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Sanremo-Festival_2021

https://it.wikipedia.org/wiki/Festival_di_Sanremo_2021

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A5neskin

https://it.wikipedia.org/wiki/M%C3%A5neskin

Estland

Eesti Laul heißt der Vorentscheid, übersetzt einfach “estnisches Lied”. Estland ist ja seit 1991 ein unabhängiger Staat und seit 1993 schreiben sie an der ESC-Geschichte mit. Zu Beginn nicht immer dabei, führen sie seit 2009 einen Vorentscheid durch, der erst Eurolaul hieß, dann ab 2009 in Eesti Laul umbenannt wurde. Interessant finde ich, dass von 1993 bis 2003 eine internationale Jury den Titel bestimmte, die estnische Bevölkerung mit einem Televoting quasi nur eine Beraterfunktion hatte. Seitdem wurde viel herumprobiert, die Anzahl der Teilnehmer:innen und Sendungen erhöht. Für alle, die Estland als ESC-Nation nicht so auf dem Zettel haben, hier ein paar coole Infos, die man übrigens auch prima im Buch von Dr. Eurovision Irving Wolter nachlesen kann:

11 von 26 estnischen Beiträgen landeten in der linken Tabellenhälfte, allerdings sind sie auch das Land, das am häufigsten das Halbfinale nicht überlebt hat, nämlich 9x. Tanel Padar, Dave Benton & 2XL gewannen 2001 für Estland den Wettbewerb, Juri Potsmann hingegen schaffte es 2016 nicht nur nicht ins Finale, sondern wurde auch im Halbfinele letzter. Estland hat also alles schon mal mitgenommen.

Und mit Juri Potsmann springe ich auch direkt mal ins Jahr 2021 für Estland im ESC, denn der war wieder dabei. Optisch war er plötzlich nicht mehr der Junge  von der Jungen Union, sondern eher der coole Bruder von Ben Dolic. Seine etwas reduzierte Elektropop-Nummer fand ich okay, im Nachhinein war es aber wohl doch eher die Optik, die bei mir hängen geblieben ist. Aber mal ganz objektiv:

Von den Halbfinals habe ich ja bereits berichtet, also zumindest vom zweiten. Diese Sortierung: Freitag & Samstag Halbfinals und dann zwei Wochen warten bis zum Finale fand ich sehr merkwürdig terminiert, aber nun.

Im Gegensatz zu San Remo ist Estland wirklich vergleichsweise fix durch die Titel gerauscht. 1,5 Stunden für 12 Beiträge, inkl. kleiner Videopostkarten, in denen es offenbar um Frisuren etc. ging. Sehr eigentümlich. Das Teilnehmer:innenfeld war wirklich sehr bunt gemischt. Mit Sissi, Kadri Voorand und zwei tolle Frauenstimmen, die sehr unterschiedlich sind. Aber nirgendwo ein echtes Favoritengefühl, höchstens bei Sissi, deren Energie ich großartig fand. Genauso wie bei dem Frauen-Duo mit Glitzerkleidern, die ich mit ihren hervorragenden Stimmen und dem Discobeat gefühlt eher beim MelodiFestivalen sehen würde.

Egert Milder hat sich zu Beginn selbst auf der Gitarre begleitet, Hans Nayar stand barfuss auf der Bühne, Karl Killing in einem Meer aus Glühlampen, Uku Suuviste, der Vorjahressieger, war stimmlich noch besser als die vorgenannten Herren, hinterliess bei mir musikalisch leider gar keinen bleibenden Eindruck, so wie auch der Titel von Juri.

Andrei Zevakin & Pluuto befinden sich aktuell in Quarantäne, weshalb ihr HF-Beitrag gezeigt und sie selbst dann per Video zugeschaltet wurden. Niedlich, aber nicht mal sauber gesungen. Ivo Linna, Robert Linna, Supernova klangen erheblich besser, der Titel kam aber irgendwie nicht aus dem Quark. REDEL mit “Tartu” waren experimenteller Kram, der mich einfach nicht begeistert. Eigentlich hat mich kein Song so richtig abgeholt, deshalb bin ich sehr entspannt in die Jury-Schalten gegangen. Es gab Menschen aus UK, den USA, aus Litauen, Belarus und aus Belgien. Das war übrigens Pierre Doumolin, der mit Blance “City Lights” für den ESC produziert hat – ein Titel, den ich immer noch in der Playlist habe. 

Nach den Juryvotings läuft das Televoting aber offensichtlich noch weiter. Sehr merkwürdig. Die Jurypunkte wurden dann in die Zahlen 1-12 umgewandelt und dann kamen plötzlich die Zuschauerpunkte 1-9. Damit wanderten drei Namen, die noch keine Punkte erhalten hatten, ins Superfinale: Jüri Pootsmann, Uku Suviste und Sissi. Dann gab es noch jede Menge Rahmenprogramm, alte ESC-Videos nicht nur von estnischen Teilnehmern, ein wenig Rotterdamfeeling mit Essen und Tulpen und am Ende die Entscheidung: Jüri auf drei, Sissi auf zwei und Estland gibt dem Vorjahressieger eine zweite Chance, in Rotterdam auf der Bühne zu stehen.

Dänemark

Dansk Melodi Grand Prix in der momentanen Situation sollte für DR, dem verantwortlichen Sender in den Dänemark, kein Problem sein, denn wir erinnern uns, letztes Jahr wurde diese Vorentscheidung noch eisern trotz steigender Zahlen und großen Bedenken durchgeführt, aber da schon ohne Publikum. Das gleiche gab es auch dieses Jahr. Kein Publikum, zumindest nicht vor Ort. Über die Videowände wurden viele Zuschauer live hinzugeschaltet und dieses Jahr war der “Greenroom” bei den Unterstützern der Teilnehmenden.

Ich gebe zu, dass dieses Jahr der Jahrgang in Dänemark auch nicht so mega war. Aber es gab 3 bis 4 Nummern, die mir in der Studioversion ganz gut gefallen haben.

Live ist das ja dann noch eine andere Nummer, besonders wenn man mit einem Orchester/Kapelle zusammen spielen muss.

Im Grunde blieb da bei vielen nicht mehr viel übrig. Erstaunlicherweise sind Profis wie Claudia Campagnol oder Mike Tramp komplett auseinander gefallen. Trashbeiträge wie Silver Bullet komplett neben der Spur und mittlerweile auch einfach nur noch billig.

Trotzdem war ich gut unterhalten, besonders von vier Beiträgen:
Jean Michel der mit Beautiful wunderbaren skandinavischen Pop mit Message sauber ablieferte. Das hätte genauso auch im Melodifestivalen erfolgreich sein können. Zu recht im Superfinale.

https://youtu.be/PoRsm7Xrs1E

Chief 1 und Thomas Butenschön waren ebenfalls überzeugend mit ihrer guten Laune Nummer im Superfinale.

https://youtu.be/5YZfUUstgNc

Fyr og Flamme waren komplett den 80ern verfallen und machten das stringent und solide. Das war ganz stark und zurecht sowohl im Superfinale als auch ein würdiger Sieger für Dänemark, wenn man das Lineup betrachtet.

https://youtu.be/l03uV7u4zzA

Schade war es etwas um Emma Nicoline, die mit Står lige her schon in der Studioversion einen tollen Hit mit einer wichtigen Message lieferte, aber auch der Bühne mich total überzeugt hat. Ich hoffe, von Ihr kommt noch viel mehr.

https://youtu.be/h_vTiBoMGK4

Portugal

Das war mein erster portugiesischer Vorentscheid und ich hatte wirklich viel Freude damit. Das Festival da Canção ist ein portugiesisches Musikfestival. Es wird seit Portugals Debüt beim Eurovision Song Contest 1964 als portugiesischer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest ausgetragen, und vom öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Rádio e Televisão de Portugal (RTP) produziert und übertragen.

Das Festival da Canção findet seit 1964 an unterschiedlichen Orten Portugals statt. Überwiegend findet das Finale in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon statt. Die Halbfinals werden neben Lissabon auch in anderen Städten des Landes ausgetragen. 

Erstmals seit 2015 werden alle drei Sendungen wieder in den RTP Studios ausgetragen. Ebenfalls finden alle drei Sendungen ohne Publikum statt. Grund dafür sind – na klar – die Beschränkungen wegen der COVID-19-Pandemie.

Wie in den Vorjahren lud RTP wieder Komponisten ein, die ein Lied für das Festival komponieren sollen. Dabei steht es den Komponisten frei ihr Lied selbst vorzutragen oder einen Interpreten für das Lied zu suchen. 18 Lieder werden somit auf diese Weise bestimmt, während die verbleibenden zwei Beiträge über einen öffentlichen Aufruf bestimmt werden. nsgesamt wurden 693 Beiträge eingereicht. 20 sind es dann geworden. Am 4. Dezember 2020 stellte RTP die 20 ausgewählten Komponisten vor, die für jeweils einen Beitrag verantwortlich sein werden. Am 20. Januar 2021 veröffentlichte dann die 20 Lieder der 20 Autoren inklusive deren Interpreten.

Auch hier habe ich ja schon ein wenig von den Halbfinals berichtet. Was mir gut gefiel: 5 der 10 Startplätze gingen an Frauen und alle waren ausgezeichnete Sängerinnen. Unterm Strich war es sehr balladenlastig, aber wirklich schön anzuhören. Da ist diese ganz spezielle Art der portugiesischen Ballade. Bei Twitter schrieb mir jemand, “Saudade ist halt Kernbestandteil der portugiesischen Volksseele. Ich mag diese Grundsentimentalität”.” und das fasst es denke ich mal sehr gut zusammen. Und es gab jede Menge Tüll! Es gab natürlich auch noch ein paar Herren, Solisten und Gruppen, aber da ist bei mir eigentlich nicht sooo viel hängen geblieben außer einem sad boy am Klavier, der verhältnismässig viele Punkte erhalten hat, einer bunten Herrencombo mit farbenfrohen Kostümen und eine Band namens “The Black Mamba”, die im Stil der 20er auftrat, dessen Sänger stimmlich vor allem an Anastasia erinnerte und deren Liedtext zumindest gefühlt zu 90% aus dem namensgebenden Satz “Love is on my side” stammte. Ich nutzte die Pause zwischen den Songvorstellungen und der Gewinnerverkündigung, um endlich mal bei Sanremo vorbeizuschauen, deshalb kann ich euch wenig über das Rahmenprogramm erzählen. Aber dann war ich rechtzeitig zurück, um die Votings der neun regionalen Jurys zu sehen, die ähnlich wie in Estland auch in ESC-konforme Punkte umgewandelt wurden, und dann eben die Wertungen aus dem Televoting. Meine Favoritin hat leider von allen die wenigsten Punkte erhalten, aber ich habe sie auf jeden Fall weiterhin auf dem Zettel. Ein wenig überraschend für mich, dass Karetus & Romeu Bairos mit “Saudade” hoch gehandelt, am Ende nur Platz 6 erreichten. Am Ende teilten sich Carolina Deslandes und The Black Mamba mit jeweils 20 Pt. die vorderen Plätze, wobei sie 12 Pt. von der Jury, 8 vom Televoting bekam, die Band jedoch 10 & 10. Offenbar gab das dann den Ausschlag, dass die Band als Sieger gekürt wurde. 

Schweden

Leider geht auch das Melodifestivalen zu ende. Sechs Wochen sind aber auch flott rumgegangen. Jetzt am Samstag, den 13. März um 20 Uhr also das große Finale. Ihr bekommt via SVT Play wieder einen Livestream und ich verspreche, dass auch das wieder eine tolle Show wird.

Kurz zur Startaufstellung:
Den Anfang macht einer meiner liebsten Beiträge dieses Jahr im Melodifestivalen:
Danny Saucedo mit “Dandi Dansa” – Eine absolut toller, fröhlicher, tanzbarer Song mit einer absolut irren Inszenierung.

https://youtu.be/SyObjLHmjVI

Für uns noch ganz interessant ist Paul Rey, der mit “The Missing Piece” einen wunderschönen Song abliefert und mit Startnummer 5 auf die Bühne kommt.

https://youtu.be/El2Agkzg0s4

Davor auf der 4 sind “The Mamas” mit “In the middle” und auf 7 sollte man ein Auge haben, denn Tusse mit “Voices” gilt als eine der Favoritinnen.

https://youtu.be/fjvVnzS6lhw

https://youtu.be/xaLdqaHxxSI

Meine Favoritin ist und bleibt Dotter mit Little Tot – mega Stimme, tolle Performance – das wird super! Sie startet als Vorletzte auf Startnummer 11.

https://youtu.be/kHBAXcpQHS8

https://de.wikipedia.org/wiki/Melodifestivalen_2021

Abschließend

Auch wenn Dein Song es nicht zum ESC geschafft hat, so ist und bleibt er dein Lieblingssong aus dem Vorentscheid. Das kann Dir niemand nehmen und halte ihn in Ehren und höre ihn so oft wie Du willst. Nächstes Jahr gibt es wieder eine neue Runde von tollen Liedern, die zum ESC wollen und dann hat vielleicht Dein liebster Künstler aus diesem Jahr wieder eine Chance, es zum ESC zu schaffen.

Deine Enttäuschung zu nutzen, um andere Beiträge, die es vielleicht sogar geschafft haben, schlecht zu machen, ist aber nicht richtig. Von daher möchten wir an dieser Stelle daran erinnern, dass hinter jeden Beitrag beim ESC nicht nur eine Künstler*in steckt, die da viel Arbeit und Liebe reingesteckt hat, sondern auch viele Fans, die diesen Song toll finden. Genauso, wie Du deinen Song toll findest.

Also, hab viel Freude an der Musik, die Du super findest und wir freuen uns schon auf Deine Kommentare beim Songcheck.

Shout out an Nico Las Vegas

Auch im Zusammenhang mit Sanremo, NicoLasVegas ist nicht nur ein unterhaltsamer Twitterer, sondern auch ein Blogger. Ja, die gute, alte Schreibende Zunft. Er hält nicht zurück mit seiner Meinung, ist aber immer fair und macht das jetzt schon 2 Jahre. Also eine Empfehlung mal für einen Blog

Schaut mal vorbei auf https://nicolasvegas.eu/ 

Auf Twitter: https://twitter.com/NicoLAS__VEGAS

2 Kommentare

  1. Liebe Schnacker,
    ich bin wieder mal voll im ESC-Rausch und höre eigentlich alles, was es zum Thema gibt, also natürlich auch euch. Als gebürtiger Kieler bin ich da ganz nah bei euch :-).
    Dennoch muss ich mal etwas nörgeln und zwar zur Sendung mit dem zauberhaften Marco:
    1. (aber das kennt ihr sicher schon) Die Folge war viel zu lang.
    2. Dass euch mehrfach eklatante Fehler unterlaufen sind (bis hin zum Geschlecht der Sänger*in!), finde ich schon sehr ärgerlich. Bitte besser recherchieren und/oder vorbereiten.
    3. Vor allem aber finde ich es sehr bedauerlich, dass ihr zwar einerseits (und völlig zu Recht!) immer wieder betont, dass man Songs und Künstler*innen mit Respekt behandeln soll, ihr aber ebenfalls immer wieder Songs als „Trash“ und „Schrott“ bezeichnet. Wo ist da bitte euer Respekt?? Es mag eure persönliche Meinung zu dem Song sein, aber Respekt zeigen geht für mich anders.

    Viele Grüße aus Hamburg
    Carsten

  2. Danke erstmal wieder für eine unterhaltsame Folge und die ausführliche Besprechung von San Remo. So hat man ein bisschen das Gefühl dabei gewesen zu sein, ohne sich die Nächte um die Ohren geschlagen zu haben. Und hat mich motiviert nächstes Jahr auch beim San Remo mal reinzuschauen. Die Beiträge die ihr vorgestellt habt, fand ich echt gut.
    Noch ergänzend zur vorigen Folge:
    Ich habe mich auch durch die Schlager Champions gespult, bis zum Auftritt von Jendrik und natürlich den No Angels. Und fand den Aufritt von Jendrik echt überzeugend und finde das er live eine mega Ausstrahlung hat.
    Bei Norwegen finde ich die Wahl der Norweger immer noch seltsam aber die anderen Lieder sind ja nicht weg, wie ihr es nochmal so schön gesagt habt.
    Jetzt bin ich erstmal auf das Finale in Schweden gespannt.
    Bis zur nächsten Folge

    Viele Grüße
    Rico

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